Entwurf sieht maximal drei Stockwerke vor

Baugebiet in Kaufungen: Schrittweise zur Neuen Mitte

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Kaufungen. In Kaufungen könnte schon übernächstes Jahr ein Baugebiet erschlossen werden. Das würde am Kreisel in der Neuen Mitte liegen, mehr als drei Stockwerke soll es nicht geben.

Das sagte Bürgermeister Arnim Roß (SPD) gegenüber unserer Zeitung.

Die aktualisierte Planung soll der Gemeindevertretung während deren Sitzung am Donnerstag, 9. Oktober, ab 19 Uhr im Bürgerhaus vorgestellt werden. Die Bebauungspläne könnten dann im kommenden Jahr erarbeitet werden, kündigte der Verwaltungschef an.

Bei der jüngsten Bürgerversammlung hatte Stadtplaner Martin Eger vom Planungsbüro pwf den aktuellen Stand des Großvorhabens vorgestellt. Dem bei zwei Bürgerversammlungen zu dem Projekt geäußerten Wunsch der Bevölkerung nach Erhalt des Kreisels werde Rechnung getragen. Auch werde auf die Errichtung von viergeschossigen Häusern verzichtet, maximal drei Stockwerke und höchstens je acht bis zehn Wohneinheiten in den Mehrfamilienhäusern sollen möglich sein.

Die sozialen Vorgaben der Bebauung seien klar: generationsübergreifend, barrierefrei, bezahlbar - das waren die von den Bürgern gewünschten Kriterien, und die sollen auch eingehalten werden. Kleine, dezentrale Blockheizkraftwerke könnten Heizung und warmes Wasser besorgen, Passivhäuser seien möglich, aber keine Pflicht.

Für den alten Festplatz stellte Eger zwei Nutzungsmöglichkeiten vor. Die Alternativplanung könnte das Projekt „Gemeinschaftliches Wohnen in Kaufungen“ ermöglichen, bei dem Menschen aller Altersgruppen in aktiver Nachbarschaft miteinander wohnen und leben können.

Von Thomas Stier 

Baugebiete: Konzepte in Arbeit

Trotz der großen Nachfrage nach Baugrundstücken in Kaufungen sind neben der Neuen Mitte aktuell keine weiteren Baugebiete geplant, erklärte Bürgermeister Arnim Roß (SPD) auf HNA-Anfrage. Allerdings befasse sich die Planungskommission der Gemeindevertretung derzeit mit potenziellen Bauflächen. Im Winter werde das Gremium ein Entwicklungskonzept mit Vorschlägen vorlegen, kündigte Roß an. Unklar ist derweil noch, wie genau der neue Festplatz auf dem früheren Riffer-Gelände gestaltet wird. Roß: „Die Planung läuft noch.“ (ket)

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