Park-Chaos und Gedränge wie im Dezember 2013 soll es bei dem Markt in Oberkaufungen nicht mehr geben

Stiftsweihnacht stellt sich neu auf

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Publikumsmagnet: Von Jahr zu Jahr besuchen mehr Menschen die Stiftsweihnacht in Oberkaufungen. Im Dezember 2013 stieß die Veranstaltung erstmals spürbar an ihre Grenzen. Jetzt wollen die Organisatoren gegensteuern.

Kaufungen. Park-Chaos rund um das historische Stiftsareal, Gedränge an den Buden und schier endloses Warten an den Bratwurstständen: Die Kaufunger Stiftsweihnacht am dritten Adventswochenende stieß erstmals spürbar an ihre Grenzen.

Mit rund 15 000 Besuchern erreichte der Weihnachtsmarkt bei seiner neunten Auflage einen Rekord. Doch zahlreiche Besucher verließen die vom Förderverein Stiftskirche, dem Freiheiter Bürgerverein und der Gemeinde Kaufungen organisierte Veranstaltung vorzeitig: Vor allem am Samstag war es Ihnen zu voll.

Die Organisatoren sehen die Entwicklung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen freuen sie sich über die hervorragende Resonanz, zum anderen wissen sie, dass es so nicht weitergehen kann. „Wir müssen grundlegend etwas ändern“, sagte Peter Schwarze vom Freiheiter Bürgerverein im HNA-Gespräch.

Erste Gedanken zu Veränderungen bei der zehnten Veranstaltung vom 12. bis 14. Dezember 2014 haben sich Peter Schwarze und Horst Hoffmann vom Förderverein Stiftskirche bereits gemacht.

• Parken: Um zu verhindern, dass sämtliche Straßen im Umfeld des Veranstaltungsorts zugeparkt werden, sollen die Besucher künftig nicht mehr so dicht an dem Stiftsbezirk heranfahren können. Stattdessen sollen zentrale Parkflächen, darunter der Festplatz, ausgewiesen werden. Von dort aus sollen Pendelbusse die Besucher zur Stiftsweihnacht bringen.

• Marktstände: Als Rezept gegen das Gedränge erwägen die Organisatoren, mehrere der insgesamt 50 Stände aus dem Stiftshof herauszunehmen. Sie könnten im Kirchgarten und in der Schulstraße zwischen dem Regionalmuseum und der Einmündung der Straße Zur schönen Aussicht platziert werden.

• Essen und Trinken: Das Speisenangebot soll ausgeweitet werden. „Es darf nicht sein, dass die Besucher eine halbe Stunde auf eine Bratwurst warten“, sagte Hoffmann.

Die Öffnungszeiten an den drei Veranstaltungstagen sollen beibehalten werden.

 www.foerderverein-stiftskirche-kaufungen.de

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