Gemeinsame Verwaltung - Kaufunger CDU fragt: Ist Helsa der richtige Partner?

Kaufungen. Beim Vorstoß der Kaufunger SPD, eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Nachbargemeinde Helsa zu gründen und dafür eine Lenkungsgruppe einzusetzen, zeichnet sich eine kontroverse Debatte ab.

Der Vorschlag ziele in die richtige Richtung, sagte der CDU-Abgeordnete Georg Wiegand von Kleist am Donnerstag in der Kaufunger Gemeindevertretung. Allerdings sei fraglich, ob Helsa der richtige Partner sei, oder ob man sich nicht lieber eine stärkere Kommune wie beispielsweise Nieste suchen solle. Eine Kooperation bringe nichts, wenn dadurch keine Synergieeffekte erzielt werden können, so Wiegand von Kleist.

SPD-Frakrtionschefin Angelika Großberndt hatte zuvor betont: „Wir wollen eine eigenständige Gemeinde bleiben“. Mit dem Antrag wolle man eine Entwicklung anstoßen. Das Thema wird nun in den Ausschüssen beraten.

EAM-Angebot abgelehnt 

Einstimmig haben die Kaufunger Gemeindevertreter das Angebot des neuen kommunalen Energieversorgers EAM, Anteile an dieser Gesellschaft zu erwerben, abgelehnt. Man habe mit der Gründung der Gemeindewerke einen eigenen Weg beschritten. Außerdem stünden relativ bescheidenen Renditeaussichten hohe Risiken gegenüber, so Jochen Lody (Grüne). (pdi)

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