Kaufunger gibt Post einen Korb

Kurt Zimmermann hatte einfach genug vom Poststreik. Seit dem 11. Juni wartete er geduldig auf Briefe und Päckchen -auch auf wichtige Zuschriften. „Zunächst war ich sehr ärgerlich über den Poststreik, dann kam Gleichmut und schließlich Galgenhumor“, sagt der Kaufunger. Und so gab er - trotz des Streikendes gestern - der Post doch noch den Korb. „Bitte hier einfüllen“, beklebte er einen giftgrünen Wäschekorb mit dem Hinweis an den Postboten, dass er bei Bedarf doch bitte läuten und einen weiteren Korb anfordern möge. „So weit ist es aber nicht gekommen“, sagt Zimmermann. Gestern früh sei endlich die erste Fuhre abgeladen worden. „Der Korb war immerhin ein Drittel voll. Keine Ahnung, was da noch kommt.“ Deshalb lässt er ihn vorsichtshalber noch stehen. „Fast wie bei einer Altkleidersammlung“, witzelt Kurt Zimmermann. „Aber irgendwie passt das ja.“ (bon) Foto: Naumann

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