Energiegenossenschaft ist für Windkraftpläne: Kaufunger wollen sich beteiligen

Kaufungen. Die Energiegenossenschaft Kaufungen begrüßt die Pläne der Städtischen Werke Kassel, im Stiftswald oberhalb von Oberkaufungen und auf dem Rohrberg bei Helsa 14 neue Windkraftanlagen zu errichten. Die Genossenschaft werde sich am Betrieb der Anlagen im Stiftswald finanziell beteiligen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für die 150 Mitglieder aus Kaufungen, Helsa und anderen Gemeinden sei es wichtig, dass künftig ein großer Teil der in der Region benötigten Energie vor Ort umweltfreundlich erzeugt werde, heißt es weiter. Die Windenergie werde dabei eine tragende Rolle spielen. So müsse weniger Strom durch große Überlandleitungen nach Nordhessen transportiert werden. Bis zu 25 000 Haushalte könnten durch die 14 Windkraftanlagen mit Strom versorgt werden.

Auch die Wertschöpfung in der Region werde verbessert. Bisher, so die Genossenschaft, flössen jährlich 300 Millionen Euro aus der Region ab, um den Stromimport nach Nordhessen zu bezahlen.

Die Gemeinden, in deren Gemarkung die Anlagen errichtet werden, könnten von höheren Gewerbesteuereinnahmen profitieren. Dies komme wiederum allen Bürgern zugute.

Aus Sicht der Energiegenossenschaft Kaufungen überwiegen die Vorteile die möglicherweise damit einhergehenden Nachteile wie das veränderte Landschaftsbild und Eingriffe in die Natur, zumal die meisten Anlagen auf vorhandenen Windbruchflächen errichtet würden. (hog)

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