Kemper System: 1500 Besucher schauten hinter Kulissen 

Härtetest: Heinz Schmitz (links) und Thomas Grüneberg testen, wieviel Zugkraft man braucht, um einen Teststreifen Kemperol Abdichtung zu zerreißen. Was alleine nicht gelang, schafften sie mit vereinten Kräften. Foto: Schilling

Vellmar. Queen Elisabeth II im Buckingham Palace und Mitarbeiter des Baunataler VW-Werkes haben eines gemeinsam: Sie arbeiten unter Dächern, die mit Kemperol abgedichtet wurden. Das Dichtungsmittel ist der Klassiker der Firma Kemper System, die am Samstag ihre Türen öffnete.

1500 Besucher nutzten die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Vellmarer Unternehmens zu schauen.

Großer Andrang herrschte bei den Führungen durch die Produktionsräume. Mitarbeiter erklärten, wie die Abdichtungen produziert, gelagert und in alle Welt versendet werden. Im Labor konnten die Besucher die Produkte genauer unter die Lupe nehmen. Wer wollte, konnte die Festigkeit der Dichtungsstoffe praktisch testen. Frank Hoffmann, Labormitarbeiter, reichte Heinz Schmitz aus Vellmar einen schmalen, etwa 20 Zentimeter langen Teststreifen Kemperol und forderte ihn auf: „Versuchen Sie mal, den auseinander zu reißen“. Alleine schaffte Schmitz es nicht. Erst als Thomas Grüneberg (Immenhausen) zu Hilfe kam, riss der Streifen.

1500 Besucher schauen sich bei Kemper System um

Informationen gab es auch zur Verarbeitung der Produkte und zum Stand der Forschung, etwa im Bereich der Umweltverträglichkeit. „Seit zehn Jahren sind lösemittelfreie Abdichtungen auf dem Vormarsch. Wir sind mit unserer Technologie führend in der Welt“, sagte Geschäftsführer Andreas H. Wiggenhagen.

Der Tag der offenen Tür fand im Rahmen der bundesweiten Aktion „Chemie - unser Leben, unsere Zukunft“ statt. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, ist Kemper System immer auf der Suche nach Nachwuchs. Auszubildende des Betriebes informierten über Berufsfelder. Und auch Kinder kamen nicht zu kurz. Kinderschminken und viele Spielmöglichkeiten standen auf dem Hof bereit.

Mit der Resonanz zeigte sich Mitarbeiterin Nina Hellberg zufrieden. „Es war uns wichtig, gut zu informieren. Schließlich liegen wir hier mit einem chemischen Betrieb mitten im Wohngebiet“.

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