Im Neubaugebiet Eichberg wird heute Niestetals fünfte Kindertagesstätte eröffnet – Kosten: drei Millionen

Die Kinder können kommen

Kindergarten mit Aussicht: Vom Dachgarten aus haben die Kinder und die Erzieherinnen einen herrlichen Blick auf die Stadt Kassel mit den Türmen der Martinskirche (Bildmitte). Foto: Stier

Niestetal. Gut elf Monate nach Baubeginn ist der neue Kindergarten der Gemeinde Niestetal am Neubaugebiet Eichberg in Heiligenrode startklar: Am heutigen Freitag, 1. November, werden die ersten der Kleinkinder, die ihren ersten Geburtstag schon hinter sich haben, einziehen.

„Gefeiert wird nicht, es geht einfach los“, sagte Heike Pflüger zur HNA. Die stellvertretende Hauptamtsleiterin ist für die Kindertagesstätten Niestetals zuständig.

Zu Beginn werden nur 15 bis 16 Kinder kommen, bis März soll der Neubau zu zwei Dritteln genutzt sein. Die insgesamt 55 Plätze werden wohl erst zum Beginn des nächsten Kindergartenjahres im Sommer 2014 voll besetzt sein. Die behutsame Belegung soll den Kleinkindern, aber auch ihren Eltern die Gewöhnung an die neue Lebenssituation erleichtern.

In dem zweigeschossigen Neubau, der für gut drei Millionen Euro auf einem Feld am Ortsrand von Heiligenrode mit schönem Blick auf Kassel errichtet wurde, werden vier Gruppen untergebracht. Die Gruppe der über Dreijährigen hat 25 Plätze, die drei Krippengruppen insgesamt 30.

Das Team aus sieben Erzieherinnen und einem Erzieher wird von Kindergarten-Leiterin Christiane Iske-Knorr angeführt.

Hinzu kommen die vier Köchinnen und der Küchenchef in der neuen zentralen Großküche Niestetals, von der aus künftig täglich bis zu 400 Mahlzeiten frisch, gesund und lecker zubereitet werden. Das Essen wird werktäglich vom Eichberg aus zu den anderen vier Kindergärten und den beiden Betreuungsschulen in Heiligenrode und Sandershausen gebracht. Jede Krippengruppe hat einen eigenen Schlafraum, auch der Bereich für die älteren Kinder hat eine eigene kleine Ruhezone. Hinzu kommen ein Mehrzweckraum für Sport, Aufführungen und Elternabende sowie für jede Gruppe eigene Toilettenanlagen. Auch an einen Abstellraum für Kinderwagen wurde gedacht. Die Außenanlagen sollen je nach Wetterlage im neuen Jahr hergerichtet werden und etwa ab dem kommenden Frühjahr zur Verfügung stehen, erläuterte Heike Pflüger. Sie sollen über verschiedene Spielbereiche für jede Altersgruppe verfügen.

Wickelfrauen wird es übrigens im neuesten Schmuckstück der Niestetaler Einrichtungen nicht geben. Pflüger: „Das Windeln ist ein wichtiger Aspekt in der pädagogischen Arbeit und erleichtert die Kontaktaufnahme mit dem Kind. Das machen die Erzieherinnen und der Erzieher also selbst.“ (tom) HINTERGRUND

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