Talrain Großenritte: Abriss beginnt im August – Ab Ende nächsten Jahres soll es 109 statt 89 Plätze geben

Kindergarten-Neubau ab Herbst

Wegweiser zum Ausweichquartier: Die Talrain-Kinder haben bunte Schilder gemalt, damit man ihre vorübergehende Heimstatt auch findet. Foto: Jünemann

Baunatal. Im August beginnt der Abriss des Kindergartens Talrain in Großenritte, ab Oktober soll das Gebäude neu und größer entstehen.

Die Stadt Baunatal ersetzt die Kindertagesstätte, weil die alte aus den 70er-Jahren bauliche Mängel aufweist und zuviel Energie verbraucht. Ein Übergangsquartier für die Kinder ist in der nahen Langenbergschule geschaffen worden.

Knapp drei Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau, der voraussichtlich weiterhin einen Hort beherbergen und insgesamt 109 Plätze bieten wird. Ende 2013 soll das neue Haus bezugsfertig sein.

Bislang gibt es drei übliche Gruppen und eine Familiengruppe im Talrain-Haus, letztere mit Kindern aus verschiedenen Altersstufen – von den Jüngsten bis zu Hortkindern. 89 Plätze sind verfügbar. Künftig sollen es drei Kindergartengruppen á 23 Personen sein, dazu wahrscheinlich ein Hort und eine Familiengruppe mit jeweils 20 Sprösslingen. Insgesamt werden es 109 Plätze sein.

Lang gestreckt mit zwei Etagen: So soll der neue Kindergarten Talrain in Großenritte aussehen. Nach dem Baubeginn im Oktober könnte Ende 2013 Einzug sein. Skizze: Roller-Architekten Kassel/nh

Am 21. August soll mit einem Abschiedsfest für Kinder und Eltern der Startschuss zum Abriss des maroden Gebäudes fallen. Die Stadt rechnet mit fünf Wochen für diesen Arbeitsabschnitt. Für Oktober kündigt Bürgermeister Manfred Schaub den Beginn des Neubaus an. Einzug in das neue Haus werde dann vermutlich im November 2013 sein. Als finanzielles Ziel gilt Schaub zufolge: „Wir wollen unter drei Millionen Euro bleiben.“ Und zwar inklusive Einrichtung.

Zweistöckiges Gebäude

Gebaut wird nach Plänen des Kasseler Büros Roller-Architekten. Diese sehen auf dem Gelände südwestlich der Langenbergschule einen zweistöckigen Trakt mit viel Glas, Platz für fünf Gruppen und den erforderlichen Nebenräumen vor.

Das Ausweichquartier für den Kindergarten während der knapp eineinhalb Jahre Bauzeit wurde in und an der benachbarten Langenbergschule geschaffen. Dort werden zwei ältere Gebäude und drei eigens aufgestellte Containerblöcke genutzt.

Beim Umzug haben die Kinder eifrig geholfen. Sie haben auch schon dafür Sorge getragen, dass jeder ihre vorübergehende Heimstatt findet. Fleißige kleine Maler gestalteten Hinweisschilder, verewigten sich darauf mit ihren Namen und gaben sie im Rathaus ab. Damit die bunten Tafeln den neuen Weg zum Talrain-Kindergarten weisen.

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