Fahrt mit Hubwagen eine Attraktion beim Fest zum 100-jähringe Bestehen

Die Kirche aus der Luft

Kirche

Fuldatal. „Gleichwie ein Senfkorn, wenn das gesät wird aufs Land, so ist’s das kleinste unter allen Samen auf Erden und wenn es gesät ist, so nimmt es zu und wird größer denn alle Kohlkräuter und gewinnt große Zweige, also dass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.“

Das Gleichnis vom Senfkorn stand im Mittelpunkt der Predigt von Dekanin Carmen Jelinek beim Festgottesdienst anlässlich des 100-jährigen Bestehens der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Ihringshausen. Über das stetige Wachstum, den Wandel und die Lebendigkeit der Kirchengemeinde freuten sich neben den drei zuständigen Pfarrern Detlev und Verena Küllmer sowie Andrea Krügler auch Bürgermeisterin Anne Werderich sowie weitere Gratulanten.

100 Jahre ev-reformierte Kirche Iringshausen

Stefanie Roß-Stabernack überreichte mit einem Tau, einem Bewegungsspiel und einer Klangschale gleich drei symbolträchtige Geschenke. „Die Gaben stehen für eine stets gute Verbindung, eine Gemeinde in Bewegung sowie eine harmonische Kommunikation, bei der einer auf den anderen hört“, erläuterte die Vorsitzende der Gemeindevertretung.

Großen Anklang fanden auch die musikalischen Beiträge. Sowohl der Kinderchor unter der Leitung von Angelika Großwiele, das Posaunenquartett Tiefes Blech sowie der Auftritt des Duos Welkin wurden mit viel Applaus der zahlreichen Geburtstagsgäste bedacht.

„Ich freue mich, dass so viele Menschen zu unserem Fest gekommen sind“, zeigte sich Dorothea Dorn angetan von der großen Besucherzahl auf dem Gelände rund um die Kirche. Beliebter Anlaufpunkt für die Besucher war der von der Firma Schade zur Verfügung gestellte Hubwagen, in dem man Ihringshausen aus der Vogelperspektive erleben konnte.

Viele Gäste interessierten sich darüber hinaus für die historische Ausstellung „Hundert Jahre – hundert Bilder“, die Hartmut Höhmann und Egbert Weisheit zusammengetragen hatten. „Das ist eine sehr interessante Foto-Schau, bei der ich sogar meinen verstorbenen Mann auf einem Foto entdeckt habe“, sagte Beucherin Margret Höhmann. Auch Margarethe Erich war angetan. „Das ist eine schöne Dokumentation zur Ihringshäuser Kirchengeschichte.“

Am Spielprogramm auf der Wiese erfreuten sich die jüngeren Gäste an den Stationen, die Jugendarbeiter Tobias Dohr gemeinsam mit den Konfirmanden aufgebaut hatte. Neben dem „Heißen Draht“ gab es Stelzenlauf, Sackhüpfen, ein Tunnelwettrennen und viele weitere sportliche Angebote. „Das alles macht sehr viel Spaß und zeigt, dass in dieser Gemeinde vieles in Bewegung ist“, fand die zehnjährige Besucherin Nicola Scholl.

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