Kinder- und Jugendtheater spielt Märchen „Heulalia und das große Lachen“

Kissen als Räuberbauch

Vor der Schlosskulisse: Die Mädchen des Kinder- und Jugendtheaters der Sing- und Musikgruppe Lohfelden/ Vollmarshausen haben Spaß bei den Proben im Bürgerhaus in Lohfelden. Auch junge männliche Darsteller können bei der Gruppe mitmachen. Fotos:  Wienecke

Lohfelden. „Ich sitze auf einem Berg von Taschentüchern und heule“, erzählt Katharina Wittig. In dem neuen Stück „Heulalia und das große Lachen“ des Kinder- und Jugendtheaters der Sing- und Musikgruppe Lohfelden/ Vollmarshausen spielt die Zehnjährige die gleichnamige Prinzessin. „Meine Schwester Anna spielt den Peter“, ergänzt sie.

Emma Böckmann hat gleich zwei Rollen. „Erst versuche ich, als bunt gekleideter Otto Klamotte die Prinzessin mit komischen Turnübungen zum Lachen zu bringen“, sagt die Elfjährige. „Als Räuber Pumpelbauch stecke ich mir dann ein Kissen in die Jacke.“ Jessica Schulze versucht als Dr. Kitzelkratz Heulalia mit der Feder zu kitzeln, damit sie lachen muss. Denn der König hat verkündet, dass derjenige Heulalia heiraten darf, der dies schafft.

Anika Wiegand tritt als Erzähler von Witzen auf. „Ich darf sie mir selbst aussuchen“, sagt die Zwölfjährige, die auch einen Polizisten spielt. Ihre Schwester Jana (15) stellt den König dar. „Das ist die wichtigste Rolle“, erläutert der Regisseur Damian Hahner. „Der König sollte sich wandeln, versucht aber krampfhaft, an seiner Autorität festzuhalten“, sagt er. Die Königin hat eine ausgleichende Rolle. Sie wird von Pia Bischoff dargestellt.

Schauspielerinnen im Alter von acht bis 15 Jahren sind diesmal dabei, junge männliche Schauspieler gibt es beim Kinder- und Jugendtheater derzeit leider nicht. Damian Hahner (68), führt seit über 28 Jahren Regie. Gesche Boneß ist sogar noch länger dabei. Die Flötenlehrerin souffliert und macht die Requisite. Bei Prinzessin Heulalia trägt sie schnell noch Rouge fürs Foto auf.

Unterstützt werden die beiden Erwachsenen durch ein Team aus weiteren ehrenamtlich tätigen Helfern. Auf eine Schlosskulisse und auf einen Tanz zu dem Instrumental-Hit Popcorn aus dem Jahr 1972 dürfen sich die Zuschauer freuen. Ein Geld- und ein Essensbeutel, die immer gefüllt sind, und eine Flöte, nach der man einfach tanzen muss, gehören zu den Requisiten. Regisseur Damian Hahner freut sich, dass einige der Vorstellungen bereits ausverkauft sind.

Von Bettina Wienecke

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