Kutschen- und Wagenmuseum zeigt eine aufwändig hergestellte Kinderrassel

Klappern gehört zum Spielen

Auch der Rasselkörper mit den Kugeln ist aus einem Stück.

Lohfelden. „Ich sammele schon seit über 40 Jahren“, sagt Horst Fehr vom Hessischen Wagen- und Kutschenmuseum in Lohfelden-Crumbach. Auch das hölzernes Kinderspielzeug befindet sich schon seit Jahren in seinem Besitz. Der Künstler, der die Rassel geschnitzt hat, hat seine Initialen „M.V.“ in Sütterlinschrift darauf verewigt und das Jahr 1876 angegeben. „Das ist Lindenholz, das sich zum Schnitzen besonders eignet“, vermutet Horst Fehr.

Das Besondere an dem 135 Jahre alten Stück ist, dass es aus überraschend wenig Einzelteilen besteht. Der ausgehöhlte Körper des Spielzeugs mit den sechs kleinen Holzkugeln, die im Inneren klappern, sowie die beiden Griffe sind aus einem Stück.

Die vier angeleimten Ösen der Rassel, die durch Kettenglieder mit Anhängern verbunden sind, wurden ebenfalls jeweils aus einem Stück Holz gearbeitet, denn sie weisen keine Unterbrechungen und Verleimungen auf.

Zwei der Anhänger stellen Blumenkörbchen dar, die anderen beiden sind Spielzeugschaufeln. Die Rassel ist leicht, liegt gut in der Hand und macht angenehme Geräusche, wenn sie geschüttelt wird.

Hessisches Kutschen- und Wagenmuseum, Friedrich-Ebert-Ring 14, Lohfelden-Crumbach, jeden ersten Sonntag im Monat 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 0561/51 68 94, Kontakt und Infos: www.kutschenmuseum.de

Von Bettina Wienecke

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