Pow-Wow-Fest des Kindergartens Regenbogen war mit 130 Besuchern ein Erfolg

Kleine Rothäute auf Büffeljagd

Gut gezielt: Felix war beim Bogenschießen auf einen aufgemalten Bison treffsicher. Foto: Kisling

Ahnatal. Ein Indianer muss einige Fähigkeiten beherrschen: Er muss jagen, sich anpirschen, ein Tipi errichten und sich in einem Lagerfeuer Stockbrot braten können. Als kleine Indianer durften sich 47 Kinder des Kindergartens Regenbogen fühlen.

Seit Beginn des Jahres hatten sie sich mit dem Thema Indianer befasst und feierten zum Abschluss des Projekts ein Pow-Wow-Fest auf dem Tanzeplatz. Dieses Fest ist nach dem traditionellen Treffen nordamerikanischer Indianer benannt. Weitere 90 Gäste feierten mit den Sprösslingen.

Als Einstimmung wurde ein Indianerlied gesungen und die Eulengruppe führte einen Indianertanz vor, der von den Anwesenden begeistert mitgetanzt wurde. Die Eltern und Erzieherinnen hatten einen Erlebnisparcours für die Kinder aufgebaut. So wurde am Indianerfeuer Stockbrot gebraten, mit Pfeil und Bogen ging es auf Büffeljagd, Hindernisse mussten überwunden, magnetische Fische geangelt werden. Es gab einen Barfußpfad und die Möglichkeit zum Schminken nach indianischer Kunst. Bereits im Kindergarten hatten sich alle Kinder Indianerkleidung gebastelt.

Beim Pow-Wow-Fest galt es, alle Stempel der einzelnen Stationen zu sammeln. Großer Andrang herrschte vor allem beim Bogenschießen. „Das Bogenschießen hat den meisten Spaß gemacht, auch wenn der Rest ebenfalls spitze war“, berichtete Felix. Der Fünfjährige aus der Eulengruppe war einer der Ersten am Schießstand und geschickt im Umgang mit Pfeil und Bogen.

Anderen lag die Angel mit dem magnetischen Ende besser in der Hand. „Das Fischeangeln ist einfach toll und meine Lieblingsstation“, erzählte Kevin. Nick fand alle Angebote sehr gelungen.

Seitens des Kindergartens war man zufrieden mit dem Indianer-Projekt. „Die Kinder sollten die Liebe zur Natur, wie die Indianer sie hatten, entdecken. Sie gehen jetzt sehr bewusst mit Natur um und sehen selbst kleine Dinge als wertvoll an“, freute sich Kindergartenleiterin Helga Germandi. Nach drei Stunden Spielen endete das Pow-Wow-Fest für die jungen Rothäute mit einem Indianerquiz und einem großen Abschiedstanz. (ptk)

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