Im Gemeinschaftshaus ging der Feuerwehr-Karneval Knickhagen über die Bühne

Kleines Dorf ganz groß

Drei Tenöre: Michael Hildebrand (von links), Jürgen Kunzemann und Claus Petry eroberten das Publikum mit ihren Liedern. Fotos: Hobein

Fuldatal. Karnevalistische Stimmung herrschte am vergangenen Wochenende beim Feuerwehr-Karneval in Knickhagen (FKK) im Dorfgemeinschaftshaus. Drei Stunden sorgten die FKKler für ein tolles, närrisches Programm in der Bütt und auf der Bühne. Das närrische Volk im Saal sparte nicht mit Beifall und stürmischen Applaus für die mehr als ein Dutzend Auftritte der Karnevalisten.

„In Knickhagen ist was los - kleines Dorf ganz groß“ war das Motto und wurde durch das närrische Programm auch unter Beweis gestellt, durch das in bewährter Manier wieder Gaby Vogt führte. Nach einer Tanzeinlage der Jüngsten folgte ein Schulunterricht, bei dem die unruhige Klasse drei Unterrichtsstunden mit Benny Damm, Edelgard Rumpf und Sarah Seeger ertragen musste. Für die erste Hochstimmung sorgten dann Stimmungslieder mit Jürgen Drews alias Patrick Patzke mit dem Bett im Kornfeld.

Claus Petry erntete beim Publikum nicht immer den Beifall des närrischen Volkes, als er ein hohes Lied auf den Mann vortrug und darauf pochte, dass der Herr im Hause der Mann sei. Aber auch versöhnlich zu den Frauen „schaffe er ohne Müd’ zu werden, um Euch das Paradies zu bescheren“.

Mit der Tanzeinlage „Muh, Muh, Muh, ich bin die Kuh Yvonne“ begeisterten Tanja und Andreas Heinemann und die Familie Patzke trat mit Mutter Michaela, Patrick und Timo als Trio auf und schilderte Alltagserlebnisse. Danach gab es eine Tanzeinlage der Donkey-Dancers, der Line Dance-Gruppe der Feuerwehr.

Benny Damm und Claus Petry traten als Klein-Ilse mit dem Puppenwagen und Fritzchen mit dem Traktor und Hänger auf und schilderten tolle Erlebnisse in der Familie und im Umfeld. Nach dem Sketch über das Alltagsleben mit Elke Freiwald, Carmen Mund und Karola Leimbach kam dann mit den drei Knickhagener Tenören der Höhepunkt des närrischen Programms.

Michael Hildebrand, Jürgen Kunzemann und Claus Petry sangen bekannte Operettenmelodien und eroberten so die Herzen des Publikums und ernteten stürmischen Beifall.

Ein weiterer Höhepunkt war dann auch Michaela Patzke als Tusnelda aus Knickhagen, die gekonnt wie schon in den Vorjahren frenetischen Applaus erntete mit ihren Schilderungen rund um das tägliche Geschehen in Familie und Umgebung. (phk)

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