Auftaktveranstaltung: Bürger wollen sich an Konzept zum Energiesparen beteiligen

Klimaschutz als Chance sehen

Heinz

AHNATAL. Ob an der Tankstelle, beim Heizöl oder bei der nächsten Stromrechnung - das Thema Energiesparen ist allgegenwärtig. Zugleich steigt mit dem rasanten Ressourcenverbrauch der letzten Jahre auch die Belastung für die Umwelt.

Deshalb möchte die Gemeinde Ahnatal nun ein Klimaschutzkonzept erstellen, um durch nachhaltiges Handeln eine regionale Wertschöpfung zu erzielen. Im November gab die Gemeindevertretung grünes Licht für das Projekt, das zu 85 Prozent mit staatlichen Fördergeldern finanziert wird. In Zusammenarbeit mit der Klima und Energieeffizienz Agentur (KEEA) soll das Konzept erstellt werden. Zugleich werden die Ahnataler Bürger gebeten, sich aktiv an der Erstellung des Konzepts zu beteiligen. „Wir hoffen, dass wir mit dem Konzept eine Nachhaltigkeit schaffen können, die über den Projektzeitraum von einem Jahr hinausgeht“, erklärte Ahnatals Bürgermeister Michael Aufenanger die Intention.

Zur Auftaktveranstaltung bezüglich der Erstellung des Konzepts erschienen am Donnerstagabend bereits 50 Bürger. Das Fazit der Ahnataler fiel trotz vereinzelter Kritik an der Vortragsweise des Expertenteams überwiegend positiv aus. Viele sehen das Projekt als eine Chance für die Gemeinde und die Privathaushalte. Denn zu den umsetzbaren Maßnahmen zählen auch Gebäudesanierungen.

„Eine höhere Energieeffizienz wird sich sowohl bei den öffentlichen als auch bei den privaten Haushalten positiv bemerkbar machen“, versprach KEEA-Geschäftsführer Armin Raatz. Nötige Investitionen für den Klimaschutz würden kurzfristigen Ertrag bringen. So bezifferte Raatz die regionale Wertschöpfung aus einer Windanlage auf durchschnittlich 171 000 Euro pro Jahr.

Auch Fotovoltaik als Thema

Auch das Thema Fotovoltaik soll ausführlich diskutiert werden. Dazu soll ein Beirat mit interessierten Bürgern gebildet werden, der an dem Konzept mitarbeitet. Die Ergebnisse sollen dann im September der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Im Idealfall könnten sie bereits in der Novembersitzung der Gemeindevertretung zur Diskussion vorliegen, hieß es. (ptk) Fotos: Kisling

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