Puppentheater Pulcinella begeisterte 70 Kinder in der Baunataler Stadtbibliothek

Kobolde in der Bücherei

Kürbiskoboldvater bricht Regeln: Gleich gießt Balthasar die Kürbisse bei Mondschein und wird selbst zu einem Kürbis. Foto: Uminski

Baunatal. Lautstark schreien 70 Kinder dem kleinen Fridolin zu. Der sucht verzweifelt nach seinem Vater und nur die kleinen Theaterbesucher im Publikum wissen, was passiert ist. Der Kürbiskoboldpapa Balthasar wurde in einen Kürbis verwandelt, denn er hat etwas Verbotes gemacht: er hat die Kürbisse bei Mondschein gegossen.

Beim Mitmach-Puppentheater „Die Kürbiskobolde“ fieberten Kinder und Eltern am Freitagnachmittag in der Baunataler Stadtbibliothek mit dem kleinen Fridolin mit. Doch mithilfe der Kinder schafft es der kleine Kürbiskoboldjunge, seinen Papa zu retten.

Große Begeisterung

Die Kürbiskobold-Geschichte hat alle Kinder in der ausverkauften Theatervorstellung restlos begeistert. Die dreijährigen Carolin und die fünfjährige Tatjana fanden „den großen Kürbis schön“. Das ganze Theaterstück machte auch der fünfjährigen Maja Spaß. „Ganz witzig fand ich den alten Mann Blasius.“ Die dreijährige Zoe war nicht nur von dem großen Kürbis begeistert, sondern auch von der Puppenspielerin. Die siebenjährige Evelyn fand das ganze Theaterstück toll. „Aber am schönsten fand ich den kleinen Jungen Fridolin, weil er immer so laut geredet hat.“

Das Besondere an der Geschichte sei, dass der Vater von seinem Sohn gerettet wird. „Der Kürbiskoboldvater hält sich nicht an Regeln“, betont Puppenspielerin Kirsten Roß, die das Stück selbst geschrieben hat. Begeistert sei die 43-jährige Bielefelderin von der Narrenfreiheit in ihrem Beruf. „Kinder und Erwachsene akzeptieren die Puppen, als ob diese lebendig sind.“ Die Puppen dürfen vieles sagen und machen. „Man verzeiht den Puppen einfach alles, egal wie frech sie sind.“

Von Johanna Uminski

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