Kassels Oberbürgermeister Betram Hilgen (SPD) war Gast beim Neujahrsempfang der Gemeinde Helsa

„Können uns nur gemeinsam entwickeln“

Die Neuen im Gespräch: Pfarrerin Susanne Höfken aus Wickenrode (von links), ihr Helsaer Kollege Mathias Friedrich und der Vorsitzende des Sportvereins, Thomas Wilhelm, haben ihre Funktionen 2011 übernommen.

Helsa. Der Landkreis und die Gemeinden im Kasseler Umland können auf ihrem Weg in die Zukunft mit der Kooperationsbereitschaft der Stadt Kassel rechnen. Das versicherte Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) während des Neujahrsempfangs im Rathaus der Gemeinde Helsa.

„Wir können uns nur gemeinsam entwickeln“, sagte Hilgen, der bei seinem ersten offiziellen Helsa-Besuch im neuen Gemeindesaal von mehr als 200 Bürgern mit starkem Beifall begrüßt wurde.

Die Marschgarde des Tanzsportvereins und die Stimmbänd Helsa hatten zuvor für einen schwungvollen Auftakt des von der Dorfgemeinschaft getragenen Empfangs gesorgt.

Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) sieht den Schulstandort Eschenstruth in Gefahr. „Wir brauchen Kinder“, sagte der Verwaltungschef. Er wolle den Zuzug von Neubürgern in die Gemeinde fördern.

Auch die angestrebte Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen sei ein Mittel, dem Bevölkerungsschwund und dem Leerstand von Gebäuden entgegenzuwirken, sagte Küthe. Als in die Zukunft gerichtet bezeichnete der Bürgermeister einen Windpark, der mit Hessisch Lichtenau und Großalmerode gemeinsam entwickelt werden soll. Ob und wo das Sinn macht, werde von den Städtischen Werken untersucht. Küthe kündigte hierzu für den 6. März eine Bürgerinformationsveranstaltung an.

Landrat Uwe Schmidt (SPD) als Ehrengast sagte seine Unterstützung zu diesem Projekt zu: „Jedes Windrad ist ein Symbol für das Überleben der Menschheit“. Helsa habe gute Aussichten zum Leben und auf eine touristische Entwicklung, sagte Regionalmanagerin Ute Raband von der Region Kassel-Land während ihres Vortrages. Dabei könne die Gemeinde die reizvolle Landschaft, die Wander- und Radwege sowie ihre Kultur-und Industriegeschichte in weitere, geeignete Projekte einbringen. Vor der Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm, so Ute Raband weiter, müsse ein Entwicklungskonzept erstellt werden, an dem möglichst alle Bürger mitarbeiten sollten. (ppw)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.