Kommentar zu den A44-Verhandlungen: "Große, aber auch letzte Chance" 

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Holger Schindler über die Gespräche zur A 44-Planung mit den Gemeinden

In Sachen A44-Planung fürs Lossetal haben nun die Gespräche zwischen dem Land und den betroffenen Kommunen begonnen. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Holger Schindler.

Nach der jahrelangen Hinhaltetaktik von Bund und Land in Sachen A 44-Planung im Abschnitt Kaufungen sprechen die Verantwortlichen nun endlich mit den Betroffenen. Das ist gut so - und es ist dringend notwendig.

Denn was die Planer am Schreibtisch als beste Variante für eine Autobahn im engen und dicht besiedelten unteren Lossetal herausgefiltert haben, das mag aus ingenieurtechnischer, naturschutzrechtlicher und haushälterischer Sicht das Optimum sein.

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Die betroffenen Menschen sehen das Projekt aber aus einer anderen Perspektive. Sie werden Nutzer der Autobahn sein; vor allem aber werden sie die Leidtragenden eines Verkehrsstroms sein, der künftig Tag und Nacht an ihnen vorbeirauschen wird.

Beim gestrigen Treffen in Kaufungen wurden nicht nur die unterschiedlichen Positionen deutlich, sondern es zeigte sich auch die Bereitschaft auf beiden Seiten, gemeinsam zu Lösungen zu kommen. Das lässt hoffen. Die verbleibende Zeit bis Frühjahr 2016 muss nun für intensive Verhandlungen genutzt werden. Es ist eine große, aber auch die letzte Chance, Verbesserungen für die Anwohner zu erreichen.

Unseren Autor erreichen Sie per E-Mail unter: hol@hna.de

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