Kommentar: Auch Image hat Risse - Peter Ketteritzsch über den Superbeton

Noch steht die Ursache für die Schäden an den beiden Superbeton-Brücken in Niestetal nicht genau fest. Doch für das Image des angeblichen Wunderbaustoffs sind die Wellen und Risse in den Platten schon jetzt eine Katastrophe.

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Die Kunde von dem Desaster in Niestetal wird schnell die Runde machen - und die Folgen werden spürbar sein.

Peter Ketteritzsch

Private wie öffentliche Bauherren werden kaum einen Baustoff verwenden, der im Praxistest versagt hat - auch wenn es in Niestetal zwei intakte Fußgängerbrücken aus Kasseler Spezialbeton gibt und bei den beiden anderen möglicherweise gepfuscht wurde. Statt sich Ärger einzuhandeln, werden viele weiterhin auf konventionellen Beton setzen. Dabei hat auch die Gärtnerplatzbrücke in Kassel ihren Praxistest inzwischen bestanden. Auch falls die Kasseler Hochschule mit den maroden Brücken nichts zu tun hat, wäre sie gut beraten, sich an der Klärung der Ursachen für die Schäden zu beteiligen. Schließlich geht es um ihren guten Ruf.

Von Peter Ketteritzsch

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