Porsche auf dem Grund der Fulda

Kommentar zur Auto-Bergung aus der Fulda: "Erstaunlich entspannt"

Fuldatal. Am vergangenen Donnerstag versank ein Porsche nach einem Unfall in der Fulda. Seitdem steht er auf dem Grund des Flusses. Peter Ketteritzsch, Redaktionsleiter für den Landkreis Kassel, kommentiert die Bergungsarbeiten.

"Der Laie wundert sich: Wenn Otto Normalverbraucher nur zwei, drei Liter Benzin aus seinem Rasenmäher in den Erdboden entweichen, dann ist seitens der (Umwelt-)Behörden der Teufel los. Und zwar zu Recht. Wo kämen wir denn hin, wenn wir - wie es noch vor wenigen Jahrzehnten geschah - gefährliche Stoffe einfach versickern ließen.

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Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, wie entspannt die Behörden mit dem untergegangenen Porsche umgehen. Denn möglicherweise sind bei dem Unfall, der in der Fulda endete, die Benzinleitung oder Teile, in denen sich Öl befinden, beschädigt worden. Niemand kann ausschließen, dass der Tank birst und mehrere Dutzend Liter Kraftstoff in dem Fluss landen.

Auch aus einem anderen Grund wäre es besser gewesen, den Sportwagen schnellstmöglich zu heben: Innerhalb von nur einem Tag war das Wrack 200 Meter abgetrieben. Mit jedem Tag, an dem sich nichts tut, steigt die Gefahr, dass es seinen Standort weiter verändert. Im schlimmsten Fall muss die Suche noch einmal von vorn beginnen."

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