Anwohner befürchten Staus

Kommentar zur B7: "Die Karten müssen auf den Tisch"

Was kommt auf Kaufungen und Helsa zu? Wenn es die B7 nicht mehr gibt, wird der Verkehr bei einem Unfall auf der A44 wohl durch die Orte fließen.

Kaufungen/Helsa. Für mächtig Wirbel hat die geplante teilweise Streichung der Bundesstraße 7 gesorgt. Anwohner befürchten mehr Verkehr in den Orten, wenn bei einer Vollsperrung der A44 die Autofahrer nach Ausweichstrecken suchen. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Peter Ketteritzsch.

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Da wirft Hessen Mobil seine Pläne für die Autobahn im Lossetal in wichtigen Teilen über den Haufen, doch die Menschen erfahren davon offiziell nichts. Während man in Kaufungen und Helsa noch davon ausging, dass die Bundesstraße 7 nach der Fertigstellung der A 44 als Ausweichstrecke erhalten bleibt, war sie auf den Karten der Planer längst gestrichen. Wo heute noch Autos fahren, sollen in einigen Jahren Gehölze wachsen.

HNA-Redakteur Peter Ketteritzsch.

Was die Streichung der Bundesstraße 7 für Niederkaufungen, Oberkaufungen und Helsa bedeutet, darüber steht in dem Plan nichts. Weil offensichtlich keine Ausweichroute vorgesehen ist, müssen die Menschen im Lossetal befürchten, dass sich bei Unfällen auf der Autobahn und bereits in der Bauphase der Verkehr durch die Orte wälzen wird.

Es wird höchste Zeit, dass Hessen Mobil die Karten auf den Tisch legt. Aber auch die Kommunalpolitiker stehen in der Pflicht: Sie müssen im Jahr vor der Bundes- und der Landtagswahl auf Informationen bestehen. Auch wenn man in Wiesbaden und Berlin nichts herausrücken will.

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