800 Mitarbeiter müssen gehen

Kommentar zu den Entlassungen bei SMA: Die Zukunft im Blick

Kassel. Der Solartechnikhersteller SMA will bis Jahresende 2014 700 Vollzeitstellen in Deutschland abbauen. 800 Mitarbeiter werden davon betroffen sein, weil auch die Zahl der Teilzeitbeschäftigten verringert wird. Ein Kommentar von HNA-Lokalredakteur Jörg Steinbach.

Für viele Beschäftigte beim Branchenprimus SMA ist die Nachricht bitter: 800 Mitarbeiter müssen bis Ende 2014 gehen. Und es wird in der Hauptsache Beschäftigte in Niestetal und Kassel treffen, weil die etwa 100 Vertriebler und Servicespezialisten, die nicht in der Region, sondern in Krefeld und überall in Deutschland tätig sind, weiter gebraucht werden.

Jörg Steinbach

Nach einem märchenhaften Aufstieg und einer atemberaubenden Entwicklung der Mitarbeiterzahl leidet SMA nun unter den Folgen der Subventionskürzungen für Solarstrom in Europa, muss Personal entlassen und sich neu erfinden. In kluger Voraussicht hat sich das Unternehmen inzwischen Standbeine in 21 Ländern geschaffen, schöpft 56 Prozent des Umsatzes im Ausland. Neue Produkte wie Wechselrichter mit Batterie, die durch Eigenverbrauch von Solarstrom dem Strompreis ein Schnippchen schlagen, gibt es auch schon.

Artikel zum Thema:

SMA: 800 Mitarbeiter müssen gehen

Der Solartechnikhersteller kämpft um seine Zukunft. Doch das wird kaum die Menschen trösten, die in den nächsten Monaten ihre Jobs verlieren.

Von  Jörg Steinbach

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.