Kommentar zur Finanzsituation von Niestetal

Peter Ketteritzsch über die Finanzsituation von Niestetal

Niestetal. Die Krise und der damit verbundene Gewinneinbruch bei dem Solartechnikhersteller SMA belastet die Niestetaler Gemeindefinanzen schwer. Ein Kommentar.

"Wenn es Brei regnet, muss man einen Löffel haben - getreu diesem Sprichwort hat die Gemeinde Niestetal mit Millionensummen zügig die Expansion von SMA am Sandershäuser Berg ermöglicht. Und postwendend flossen die Millionen.

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Schon damals gab es Menschen, denen das alles zu schnell ging. Jetzt, wo es statt Brei nur noch Knäckebrot gibt, sehen sich die Kritiker bestätigt. Doch gab es seinerzeit wirklich eine Alternative? Hätte man allen Ernstes SMA ziehen lassen sollen? Nein. Niestetal hat ein innovatives Unternehmen gehalten, das noch immer vielen Menschen qualifizierte Jobs bietet.

Die Niestetaler Kommunalpolitiker von SPD, CDU und Grünen, die die großen Entscheidungen zumeist einmütig getroffen haben, müssen nun auch gemeinsam dafür einstehen. Siebert als Sündenbock - diese Strategie wäre zu billig.

ket@hna.de

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