Kommentar zum Nutzungsvorschlag

Kommentar: ICE-Brücke darf nicht für Radfahrer und Fußgänger freigegeben werden

Der Spiekershäuser Ortsrat macht sich dafür stark, die ICE-Brücke über die Fulda bei Spiekershausen für Fußgänger und Radfahrer zu öffnen. HNA-Redakteuer Michael Schräer hält die Idee für büttenreif. Ein Kommentar.

Nein, es ist kein Aprilscherz und kein Versuch, ein Sommerloch zu füllen. Allerdings haben wir seit knapp zwei Wochen wieder jene fünfte Jahreszeit, in der die Narren das Zepter übernehmen.

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Da mag Fuldatals Bürgermeisterin Werderich wohlwollend einwenden, es dürfe keine Denkverbote geben. Und Ortsbürgermeister Hilmar Sengler von niedersächsischer Seite mag appellieren, seine Idee nicht gleich zu verteufeln. Schließlich gehe es nur darum, überhaupt die Machbarkeit prüfen zu lassen.

Aber: Ein Anruf bei der Bahn reicht, und die Idee ist vom Tisch. Völlig einleuchtend werden Sicherheitsgründe ins Feld geführt. Und zwar zunächst einmal für die Bahnanlage, die zahlreichen Schnellzüge und deren Fahrgäste. Von möglichen Fußgängern oder Radfahrern mal ganz abgesehen, die den relativ offenen und somit gefährlichen Wartungsweg nutzen sollen. Bauliche Veränderungen wären erforderlich, um dies zu ändern und überhaupt erst einen tauglichen Zugang zu schaffen.

Mal ehrlich: Der Vorschlag aus Spiekershausen ist büttenreif. Bleibt die Frage: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

Rubriklistenbild: © Archiv

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