Hängepartie geht zu Ende

Kommentar zu konkreten Plänen für die A44: Nun wird verhandelt

Helsa. Das Bundesverkehrsministerium hat den Plänen des Landes Hessen für den rund zehn Kilometer langen Abschnitt der A44 zwischen Kassel und Helsa zugestimmt. Damit rückt der Bau der Autobahn nach jahrelanger Diskussion näher. Peter Ketteritzsch, Leiter der HNA-Redaktion Kreis Kassel, kommentiert diese Entwicklung.

Endlich: Die für die Menschen im Lossetal unerträgliche Hängepartie um die Autobahn 44 hat ein Ende. 25 Jahre nach der Grenzöffnung, nach schier endlosen Debatten über den Trassenverlauf und einer nervenzehrenden Prüfung durch den Bundesrechnungshof kann endlich auf einer sicheren Grundlage verhandelt werden.

Für die Bürgermeister von Kaufungen und Helsa, aber auch für Kassels Oberbürgermeister fängt die Arbeit jetzt erst an. Sie müssen in Gesprächen mit dem Land möglichst viel für die Bevölkerung herausholen.

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Jetzt geht es um einen umfassenden Schutz vor Lärm und Abgasen, um eine naturverträgliche Trasse und die Vermeidung von chaotischen Verkehrsverhältnissen in den Dörfern und im Kasseler Osten.

Klar ist schon jetzt: Nicht alle Forderungen werden sich verwirklichen lassen. Die neue Offenheit von Hessens grünem Verkehrsminister Tarek Al-Wazir erhöht aber die Chance, dass am Ende der Verhandlungen ein guter Kompromiss und nicht eine Klage stehen wird.

E-Mail an den Autor: ket@hna.de

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