Kommentar zur Lage im VW-Werk Baunatal: "Augenmaß gefragt"

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HNA-Redakteur Sven Kühling

Kassel. Der weltweite Verkauf von VW-Modellen steigt. Davon profitiert auch das Werk in Baunatal. Die Mitarbeiter haben richtig viel zu tun. Sie sorgen dafür, dass die Nachrichten über Rekordergebnisse nicht abreißen. Von solchen positiven Meldungen können wir Nordhessen nicht genug kriegen.

 Viele Jahre gab es in der vom Krieg heftig gebeutelten späteren Zonenrandregion solche kaum. Der Wirtschaftsraum galt als schwach.

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Einige positive Nebeneffekte ergeben sich aus der guten Lage: Die Auftragsbücher von Zulieferfirmen des Autobauers füllen sich. Auch das benachbarte VW-Original-Teile-Center profitiert mittelfristig. Denn für jedes verkaufte VW-Fahrzeug werden früher oder später Ersatzteile aus Baunatal benötigt.

Die guten Zahlen sollten dazu führen, dass weitere Menschen aus der Region einen festen Job im VW-Werk bekommen. 1500 Leiharbeiter stehen in den Startlöchern. Die Erfolgsmeldungen sollten aber nicht in Euphorie münden. Augenmaß ist bei Entscheidungen gefragt.

sok@hna.de

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