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Kommentar zum brachliegenden SMA-Grundstück: "Verkauf wäre sinnvoll"

Niestetal. Auf 13 Hektar wollte SMA im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg einst eine Produktionsstätte errichten. Doch das Gelände liegt brach - was die Niestetaler CDU nun dazu veranlasst hat, einen Verkauf einzufordern. HNA-Redakteur Peter Ketteritzsch kommentiert die politische Gemengelage.

Wer sich das freie Gelände von SMA auf dem Sandershäuser Berg anschaut, der könnte denken: Morgen werden dort die Bagger anrücken. Doch auf Baumaschinen wird man angesichts der Krise bei dem Solartechnikhersteller vergeblich warten. Schließlich stehen die Zeichen bei SMA angesichts der schlechten Zahlen und der angekündigten Neuausrichtung ganz sicher nicht auf Expansion.

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Vor diesem Hintergrund ist der Vorschlag der CDU nachvollziehbar und sinnvoll. In der Tat muss die im Zuge der SMA-Krise finanziell angeschlagene Gemeinde Niestetal alles daran setzen, ihre Einnahmen zu erhöhen. Die Ansiedlung anderer Firmen auf dem 13-Hektar-Areal könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Das Problem ist: Die Niestetaler Kommunalpolitiker können nur an SMA appellieren, das Sahnestück vor den Toren Kassels freizugeben. Eine Handhabe, dies durchzusetzen, haben sie nicht.

SMA wird in der nächsten Zeit alle Kosten auf den Prüfstand stellen. Und sich dabei auch die Frage stellen, ob man das brachliegende Gelände behalten soll. (ket)

Fotos: SMA, eine Unternehmensgeschichte in Bildern

SMA: Die Geschichte des Unternehmens in Bildern

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