Krise in der Solarwirtschaft erreicht auch Branchenführer

Kommentar zu SMA: Weiter in Innovation investieren

Niestetal. Am Donnerstag wurde bekannt, was sich schon abzeichnete: Auch SMA gerät in den Krisenstrudel, der schon einige Unternehmen in der Solarwirtschaft mit sich riss. Ein Kommentar.

Dass die fetten Jahre für das nordhessische Vorzeige-Unternehmen vorbei sind, war seit längerem klar. Aber mit einem Absturz in dieser Größenordnung hat wohl niemand gerechnet. Schlimer noch: Die Rendite-verwöhnten Niestetaler müssen sich sogar auf einen operativen Verlust einstellen.

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Nur gut, dass das Unternehmen die satten Gewinne der vergangenen Jahre weitgehend gebunkert hat. Eine Dursttsrecke von ein, zwei Jahre kann der Solartechnikprofi leicht verschmerzen. Aber auf Dauer kann sich der Markt- und Technologieführer keine Verluste leisten. Und er muss seine Vormachtstellung halten.

Der eingeschlagene Weg, die Entwicklung neuer Produkte zu intensivieren, ist richtig. Über den Preis kann SMA absehbar ohnehin keine Punkte mehr machen. Wohl aber über innovative Produkte mit Mehrwert für die Kunden.

Von José Pinto

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