Absturz des Solartechnikherstellers

Kommentar zum Stellenabbau bei SMA: Ein Kampf ums Überleben

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Die Talfahrt von SMA ist rasant und an Dramatik kaum zu übertreffen. Das einstige Vorzeigeunternehmen der Region ringt um seine Zukunft. Ein Kommentar von Frank Thonicke.

Mittlerweile ist es bei SMA ein Kampf ums Überleben. Das hat nicht nur für die vielen, die nun um ihren Job bangen müssen, drastische Folgen. Einst hatten sie Stellen, um die sie alle in der Region beneideten. Die Elite arbeitete bei SMA, und so fühlte man sich wohl auch. Zu jenen Zeiten rollte der aus Subventionen gespeiste Rubel für SMA, und die anderen guckten von außen neidisch auf Arbeitszeitmodelle wie im Paradies und vorbildliche Sozialleistungen.

Die Zeiten sind vorbei. Der Stellenabbau geht schon über die Schmerzgrenze hinaus, ob die Konsolidisierungsmaßnahmen helfen, steht in den Sternen. Ein leidender Patient SMA wird auch in der Region für einen veritablen Schnupfen sorgen. Die Heimat des Unternehmens, Niestetal, wird es besonders hart treffen. Dutzendweise werden Hallen in der Gemeinde leerstehen. Fast wie in einer Geisterstadt, bei deren Anblick man sich in goldene Zeiten zurückträumt.

SMA: Die Geschichte des Unternehmens in Bildern

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