Kommentar: Unfassbar brutale Tierquälerei

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Lohfelden. Fünf bis sechs Jugendliche sollen am Freitagabend in Lohfelden zwei lebende Enten als Fußball benutzt und sie über eine Straße hin und her getreten haben. Die beiden Tiere wurden dabei getötet. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Peter Ketteritzsch.

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Wie verkommen muss man eigentlich sein, um lebende Enten als Fußbälle zu missbrauchen und die Tiere totzutreten? In dem unfassbar brutalen Fall von Tierquälerei in Lohfelden hilft kein Hinweis auf einen Lausbubenstreich. Was sich dort zugetragen hat, ist schlichtweg kriminell. Auch als Jugendlicher muss man wissen, dass man mit einer derartigen Tat Grenzen überschreitet.

Die jungen Leute, die die Enten in aller Öffentlichkeit misshandelt haben, wissen dies offensichtlich nicht. Womit wir bei der Herkunft der Täter wären. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um Russlanddeutsche.

Natürlich soll keine gesellschaftliche Gruppe diskriminiert werden. Auf der anderen Seite müssen aber Fakten noch Fakten genannt werden dürfen: Ein Teil der hier lebenden Osteuropäer hat ein ausgesprochen problematisches, unserer Gesellschaftsordnung fremdes Verhältnis zur Gewalt.

Von dieser erschreckenden Verrohung, die mit einer Missachtung des Rechtsstaats einhergeht, kann auch die Kasseler Polizei ein Lied singen.

E-Mail an den Autor: ket@hna.de

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