300 Besucher kamen zur Erkundung der historischen Mühle nach Eschenstruth

Vom Korn zum Brotlaib

Harte Arbeit mit der Handmühle: (von links) Manuela Röll mit ihren Töchtern Lisa und Johanna, Gerhard Klinge vom Arbeitskreis Historische Mühle Most und Michelle und Sabrina Wolfrom. Im Hintergrund ist die alte Mostmühle zu sehen. Foto: Kothe

Helsa. Wer sehen wollte, wie früher aus Korn Mehl gemacht wurde, der konnte beim Mühlentag in Eschenstruth auf seine Kosten kommen. Der Arbeitskreis Historische Mühle Most zeigte den Wandlungsprozess vom Korn bis zum fertigen Brotlaib in der noch vollständig erhaltenen Mühle.

„Das ist toll hier“, sagte Johanna Röll aus Eschenstruth, während sie eifrig versuchte, den Mühlstein einer alten Handmühle zu drehen. Anstrengende Arbeit sei das früher gewesen, sagte Gerhard Klinge vom Arbeitskreis. Der Mühlenkenner erklärte ihr, dass es eine Weile dauere und man viele Körner mahlen müsse, ehe genug Mehl für Brot entsteht. Und im Vergleich zum heutigen Mehl habe man da noch viele Verunreinigungen. Derweil musizierte ihr Vater vor der Mühle mit dem Musikzug Eschenstruth, der seit zehn Jahren fester Bestandteil des Rahmenprogramms beim Mühlentag in der Mostmühle ist. Bis ins Detail ließen sich die Besucher vom Arbeitskreis die Einrichtung erklären, die auch eine alte Backstube hat.

So eine Rarität vor der Haustür zu haben, das ist schon etwas Besonderes und Erhaltenswertes, sagten sich wohl viele der 300 Besucher. Sie nutzten den Mühlentag zu einem Ausflug plus Kaffee, Würstchen und Kuchen. (zko)

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