Kosten sind angemessen

Vizebürgermeisterin Ute Wolfram-Liese über Bauschuttentsorgung in Helsa

Helsa. Bauschutt wird immer wieder illegal entsorgt und beispielsweise im Wald abgeladen, zuletzt in Eschenstruth im Bereich der alten Deponie Heubruchwiesen. Über die Möglichkeiten der legalen Entsorgung von Schutt sprach HNA-Mitarbeiterin Theresa Ziemann mit Ute Wolfram-Liese (SPD), Vizebürgermeisterin der Gemeinde Helsa.

Frau Wolfram-Liese, wie setzen sich die Kosten für die Entsorgung des Bauschutts zusammen?

Ute Wolfram-Liese: Auch wir müssen den Schutt kostenpflichtig entsorgen lassen. Eine Firma leert die Container, das kostet die Gemeinde 41 Euro pro Kubikmeter. Die Arbeitszeit der Mitarbeiter des Bauhofs muss auch gerechnet werden. Die Entsorgung der Stoffe ist ein Service für die Bürger, die Gemeinde verdient nichts daran, muss aber natürlich ihre Kosten decken.

Warum sind die Gebühren in den letzten Jahren so immens gestiegen?

Wolfram-Liese: Der Landkreis Kassel gewährte der Gemeinde früher Zuschüsse. Diese sind leider weggefallen. Wir müssen unsere Kosten decken, deshalb ist eine Erhöhung unumgänglich gewesen. Vor diesem Hintergrund sind die Entsorgungskosten angemessen.

Warum kann man Bauschutt nur mittwochs von 16 bis 17.30 Uhr im Helsaer Bauhof abladen?

Wolfram-Liese: Die Zeiten sind mit Bedacht so gewählt, da die meisten arbeitenden Einwohner zu dieser Uhrzeit schon Feierabend haben. Ansonsten ist der Bauhof auch flexibel, man kann telefonisch andere Zeiten absprechen. (rax) Archivfoto: nh

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