Michael Aufenanger (CDU) wirbt in Ahnatal um Wählerstimmen für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister

Kostenloser Ortsbus soll bleiben

Angebot an alle Ahnataler: Irma Hendrich (von links) nutzt den kostenlosen Ortsbus zum Beispiel für Einkäufe. Michael Aufenanger (CDU) will das Angebot auch in zweiter Amtszeit erhalten, rechts Fahrer Sergej Eist an der Haltestelle Bahnhof Weimar. Foto: Schräer

Ahnatal. „Der kostenlose Ortsbus ist eine tolle Sache. Er hat sich bewährt und soll erhalten bleiben“, sagt Michael Aufenanger (CDU). Das Angebot an alle Ahnataler sieht der Bürgermeister als ein positives Ergebnis seiner ersten Amtszeit. Darauf weist der 37-jährige dreifache Familienvater während seines Wahlkampfes hin. Am Sonntag, 9. November, stimmen die Bürger über seine zweite Amtszeit ab. Er ist einziger Kandidat.

Neue Krippengruppe im Kindergarten Königsfahrt, verlässliche Betreuung der Kita-Kinder in den Sommerferien und der Schulkinder am Nachmittag in Heckershausen, Einführung von Osterferienspielen – all dies wurde in den zurückliegenden Jahre erreicht. Und zwar „durch gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten“, sagt Aufenanger. Dies stellt der Bürgermeister immer wieder heraus.

Zum Beispiel auch beim Thema altersgerechtes Wohnen beim Weißen Kreuz und am Siebenborn, wo Verwaltung und Parlament zwar die Voraussetzungen schufen, aber private Investoren die Bauprojekte umsetzen.

Für attraktive Wohnangebote für junge Familien und Senioren will sich Aufenanger auch in einer zweiten Amtszeit einsetzen. Wohlwissend, dass die Kommune keine eigenen Grundstücke anbieten kann. Und auch um die Erweiterung des Gewerbegebietes will er weiter kämpfen. Der bisherige Versuch, einen entsprechenden Bebauungsplan auf den Weg zu bringen, denn mehr brauche es bei vorhandener Stichstraße nicht, scheiterte im Parlament. Dort gibt es keine klaren Mehrheiten.

Als Bürgermeister habe er die Beschlüsse des Gemeindevorstands umzusetzen. Darüber hinaus wolle er eigene Ideen einbringen und vorstellen. „Diesen folgt nicht immer eine Parlamentsmehrheit. Ich muss dann Kompromisse finden und weiter verhandeln“, sagt Aufenanger.

Beim Freiwilligen Polizeidienst klappte dies nicht. Durch die Zusammenarbeit mit Fuldatal glaubte Aufenanger, einen Kompromiss zum Fortbestand gefunden zu haben, unterlag dann aber in der Gemeindevertretung.

Generell gehe es für einen Ahnataler Bürgermeister darum, „trotz schwieriger Finanzlage die Infrastruktur und die Dienstleistungen der Gemeinde größtmöglich zu erhalten“, sagt Aufenanger. Daher arbeite man an einem Konzept zur Sanierung von Straßen, um sich jedes Jahr eine vorzunehmen. Auch die gemeindlichen Einrichtungen werden schrittweise erneuert. Vereine sollen weiterhin keine Gebühren für die Nutzung von Hallen und Sportplätzen zahlen, verspricht der Kandidat. Hauhaltskonsolidierung, Ausbau U-3-Betreuung und neue Bestattungsformen sind weitere seiner Themen.

Info: Um die Wählergunst wirbt Aufenanger am Samstag, 8. November, zwischen 10 und 13 Uhr an Ständen vor den Einkaufsmärkten in Weimar und Heckershausen.

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Von Michael Schräer

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