Kraftakte für rauere Brücken

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Holz mit rauer Oberfläche: Diese Bohlen sollen für neue Brücken am Leiselsee in Altenbauna verwendet werden. Werner Bläsing, Mitarbeiter im Baunataler Bauhof, bereitet gerade eine weitere Dose Epoxidharz für die Beschichtung vor.

Baunatal. Svante Hausmann zieht eine 70 Kilo schwere Walze über die Harz-Splitt-Paste auf der Bohle. Dieser Kraftakt und die Schwierigkeit, den richtigen Splitt fix und fertig geliefert zu bekommen, sind noch Knackpunkte einer neuartigen Beschichtung, die Rutschgefahr auf Holzbrücken bannen soll.

Doch insgesamt ist das Gemeinschaftsprojekt Brückenbelag von Stadt Baunatal und Uni Kassel auf dem Weg.

Nach Labortests kommt nun die Praxisphase: In Kürze sollen am Leiselsee neuartig beschichtete Stege montiert werden.

Schwergewicht: Mit einer 70-Kilo-Walze mit blockierter Drehfunktion ein gerade beschichtetes Brett abgezogen.

Ungewöhnlicher Auslöser des Projekts war ein kritischer Brief von Peter Machner, Baunataler Bürger und Experte für Baustoffe an der Universität Kassel. Er hatte die Beschichtung einer Holzbrücke im Stadtpark mit Epoxidharz bemängelt.

Unsere Zeitung organisierte damals ein konstruktives Streitgespräch zwischen Bürgermeister Manfred Schaub und Machner, das in die Versuche Hausmanns mündete, den Machner betreut.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe der HNA.

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