Schüler der Gesamtschule Fuldatal drehten Dokumentarfilme zum Thema Ausbildung

Kreativ im Kunstunterricht

Von der Idee bis zum fertigen Produkt: die jungen Filmemacher aus dem Jahrgang neun der Gesamtschule Fuldatal. Foto: Grigoriadou

Fuldatal. Kreativität steht im Kunstunterricht der Gesamtschule Fuldatal im Mittelpunkt. Allerdings anders, als es sich Schüler anderer Schulen vorstellen. Karin Balkenhol ist Kunstlehrerin und arbeitet anders als vielfach gewohnt. In der Klasse neun stand statt Ölmalerei und Bleistiftzeichnung das Drehen eines Dokumentarfilms mit dem Thema „Meine Ausbildung“ auf dem Lehrplan.

Storyboard überlegen, Kameraarbeit, recherchieren, journalistisch arbeiten, Filme besprechen und das Filmmaterial von einer halben Stunde auf fünf bis sieben Minuten zusammenschneiden: Für Laien ein gutes Stück Arbeit, weiß auch Karin Balkenhol.

„Einen Film zu drehen ist sehr kreativ“, sagt Philipp Jüsten (15). Sein Mitschüler Hendrik Hußmann (15) gefällt vor allem das Arbeiten mit Technik und Selina Eckhardt (15) bestätigt: „Der Unterricht ist sehr abwechslungsreich und die meisten Schüler kennen diese Art von Kunstunterricht gar nicht.“

Die Filmgruppe von Selina war einige Stunden bei der Polizei unterwegs. „Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen“, sagt sie. „Auch wenn unser Film noch nicht fertig ist.“ Und gelernt haben sie auch eine Menge über den Beruf. Mehr, als wenn sie sich Info-Material durchgelesen hätten, ist sich die Schülergruppe sicher. Mit zwei Filmen – „Ein Tag bei SMA“ und „Die Holzblasinstrumentenbauer“ – nahmen die Schüler bei einem Wettbewerb des Hessischen Rundfunks „Meine Ausbildung“ teil.

Auch die Teilnahme am Kasseler Dokumentar- und Videofilmfest fördert die Arbeit im Kunstunterricht. „Dieses Projekt passt gut in den Kunstunterricht, weil es sich auch hierbei um Bilder handelt. Und Bilder müssen in jeder Form in den Unterricht“, sagt Kunstlehrerin Karin Balkenhol.

Von Anthoula Grigoriadou

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