Neue Veranstaltungsreihe von Ahnatal-Schule Vellmar und Musikschule Chroma mit viel Musik

Ein kreativer Unterrichtsalltag

Zeigten ihr Können: Michelle am Klavier und Marlene mit ihrer Oboe gehörten zu den über 30 Schülern, die beim ersten KulturBLOG-live in der vollbesetzten Aula der Ahnatal-Schule auftraten. Foto: Schilling

Vellmar. Der Raum ist dunkel. Die tiefen Töne eines Didgeridoos erklingen, ansonsten ist es still in der Aula der Ahnatal-Schule Vellmar (ASV). Dann hört man einzelne Schüler Wörter wie Kultur, Musik und Theater rufen. Immer mehr Stimmen erklingen gleichzeitig, bis ein Raunen den Saal erfüllt. Dann geht das Licht an.

So begann am Dienstagabend die erste Aufführung der neuen Veranstaltungsreihe „KulturBLOG-live“, die die ASV gemeinsam mit der Musikschule Chroma ins Leben gerufen hat. Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Schülern von Chroma und der ASV eine öffentliche Plattform zu bieten, und die Vielfalt der kulturellen Arbeit an der ASV zu präsentieren.

„Im Unterricht entstehen viele kreative Dinge, die die Schüler hier zeigen können. Dazu gehört die Musik, aber auch Rollenspiele, filmische Projekte, Fotographie, Lesungen und anderes“, sagte Lehrerin Kirsten Farr.

Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe von Dagmar Röse, Fachbereichsleiterin Musik der ASV, und Gerhard Förster, Leiter von Chroma. „Wir machen viel mit Musik an der Schule. Aber wir machen auch viele andere tolle Dinge“, sagte Röse. Am KulturBLOG-live können sich alle Fachbereiche mit Beiträgen beteiligen. Die Musik bildet dabei laut Röse den Rahmen.

Das tat sie auch bei der Auftaktveranstaltung. Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen zeigten auf der Bühne ihr Können, die meisten traten mit einem Instrument vor das Publikum.

Ob mit Saxophon, Oboe, Horn oder anderen Instrumenten; allein, als Duo oder in kleineren Gruppen - die jungen Musiker begeisterten die etwa 250 Zuschauer in der vollbesetzten Aula und ernteten viel Applaus. So wie Anna, Carla, Milena, Lea und Malin, die auf der Klarinette „My Heart will go on“ von James Horner zum Besten gaben; oder Hubertus, der Saxofon spielte.

Eingebettet in die musikalischen Darbietungen waren Lesungen, die dem Publikum Einblicke in Klassenfahrten gewährten. Zudem waren an den Wänden mehrere Ausstellungen zu sehen, etwa die Foto-Ausstellung „Ich und meine Klone“ von Schülern der Jahrgangsstufe neun.

Die Ideen für die Beiträge kamen laut Farr von Schülern und Lehrern gleichermaßen. Für die nächste Veranstaltung erwartet sie ein noch gemischteres Programm. „Wir hoffen, es wird ein Selbstläufer. Die Schüler haben es jetzt einmal erlebt. Für das nächste Mal haben sie vielleicht noch mehr Ideen.“

Das hofft auch Gerhard Förster. „Das muss ein buntes Treiben werden. Immer wieder etwas anderes“. Was das Publikum künftig erwarten darf, fasste Schulleiter Wolfgang Hartwig zusammen: „Hier sollen Kleinode des Alltags aus der Ahnatal-Schule und von Chroma präsentiert werden“.

Von Meike Schilling

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