Beachhandballturnier des SVW 06 Ahnatal: Fußballer siegen bei Hobby-Mannschaften

Kreidesack als Siegprämie

Erneut Sieger: Maximilian Gellner (von links), Fabio Jakob, Timo Gill, Robin Humburg und Marvin Steube tragen Harald Begau und bejubeln ihren dritten Erfolg. Fotos: Kisling

Ahnatal. Vom schlechten Wetter lassen sich die Ahnataler Freizeithandballer nicht abschrecken: Trotz Regen und Temperaturen um fünf Grad Celsius traten sechs Hobbymannschaften beim Beachhandballturnier des SVW 06 Ahnatal auf dem Sandplatz am Bühl an.

„Das war schon eine Super- Stimmung. Niemand hat die Lust verloren, stattdessen waren alle Spieler mit Eifer dabei“, freute sich Organisator Steffen Ködel. Insgesamt fand das Turnier bereits zum 32. Mal statt und zum vierten Mal als Beachhandballturnier auf dem Sandplatz.

Die 25 Helfer hatten bereits beim Turnier der nichtspielenden Vereine alles dafür getan, um den Spielern einzuheizen. Neben Partymusik wurde gegrillt und es gab selbstgemixte Cocktails, sodass bei einem der kältesten Weimarer Handballturniere der letzten Jahre doch noch Sommergefühl aufkam.

Auf dem Platz stand der Spaß im Vordergrund. So wurde jeder Treffer der Weimarer Kirmesfrauen, die erstmals an dem Turnier teilnahmen, von den Zuschauern frenetisch bejubelt. Doch auch die Ahnataler Feuerwehr mit Bürgermeister Michael Aufenanger und die „Hill-Billies“, eine Gruppe Familienväter vom Kammerberg, hatten ihren Spaß und zeigten sportlichen Ehrgeiz.

Den Sieg fuhren fast schon traditionell die Fußballer des SVW 06 Ahnatals ein. Zum dritten Mal spielten sie bei dem Turnier mit, zum dritten Mal siegten sie. Damit hätten sie eigentlich den SVW-Handball-Wanderpokal gewinnen müssen. Doch dieser war kurzfristig nicht ausfindig zu machen. Daher bekamen die Kicker einen Sack Kreide geschenkt. „Den braucht man auf dem Fußballplatz doch immer“, begründete Ködel scherzend. Für die Weimarer war es kein Problem. Sie feierten ihre „Trophäe“. „Das war schon ein sehr gelungenes Turnier“, fand SVWler Maximilian Gellner.

An Himmelfahrt traten dann die Profis gegeneinander an: Frauenmannschaften aus dem Ligaspielbetrieb. Mit 150 Zuschauern und 30 Helfern verzeichneten die Organisatoren dabei eine erfreuliche Resonanz. (ptk)

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