Nach Artikel über Eschenstruth

Kommunen im Kreis Kassel haben Probleme mit der Telekom

Kein Anschluss: Neben Eschenstruth sind auch Telekom-Kunden aus anderen Kommunen von der Telefon-Störung betroffen.

Helsa/Staufenberg. Nach dem Artikel zu den Problemen von Telekom-Kunden in Eschenstruth meldeten Leser aus unterschiedlichen Kommunen ebenfalls Störungen von Telefon und Internet.

So sind offenbar auch Anschlüsse in Helsa selbst betroffen. Auch Leser aus Hessisch Lichtenau und Uschlag klagen über nicht funktionierende Telefone und Internetverbindungen. Eine Anwohnerin des Ibachwegs in Helsa sagte: „Hier fällt das Telefonnetz immer wieder aus, im Juni sogar mehr als eine Woche lang.“ Aktuell funktioniere es – nachdem am Dienstag wieder kein Anschluss möglich gewesen sei. „Ich möchte die Gewissheit haben, dass ich den Notarzt rufen kann, wenn mein Mann oder ich Hilfe brauchen“, so die Seniorin.

Walter Olbrich

Auch in mehreren Ortschaften in Staufenberg liegen Störungen vor. Zwischen 50 und 500 Kunden, schätzt die Telekom, seien vom Netz abgehängt. Eine von ihnen ist Silke Muhl-Nietmann, wohnhaft in Uschlag. Per Mobiltelefon beschwerte sie sich insbesondere über die schlechte Informationspolitik der Telekom. „Die sind außerordentlich unfreundlich und geben immer wieder andere Daten für die Behebung der Störung an.“ Unterdessen funktioniert bei Walter Olbrich in Eschenstruth das Telefon wieder, teilte er Mittwochfrüh mit. Neben einem Teil seiner Telekom-Rechnung bekomme er 20 Euro für die Handynutzung von der Telekom erstattet. Im Umschaltwerk in Hessisch Lichtenau, über das die Verbindungen zu den Haushalten aufgebaut werden, habe es laut Telekom-Mitarbeiter eine Störung gegeben, sagt er.

Wie berichtet, funktionierte Olbrichs Anschluss seit Ende Juli nicht. Der vorangegangene Kabeldefekt war laut Pressestelle am Freitag behoben worden. Der Mann der Telekom habe sich auch entschuldigt für die Unfreundlichkeit. „Er ging direkt auf den HNA- Artikel ein“, berichtet Olbrich. Anders als Olbrich ist der Eschenstruther Helmut Linge weiterhin von der Störung betroffen.

Neben seinem Telefon funktioniere auch das anderer Anwohner nicht. 

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BTLAntwort
(1)(0)

Bei ACO hat man halt auf "günstig" gesetzt. Die Lösung schien damals für alle sehr charmant und auch günstig in der Infrastruktur (da mit Richtfunk), aber halt auch sehr störanfällig und begrenzt in der Bandbreite. Da hat man damals einfach auf die falsche Lösung gesetzt.

Das neue Breitbandprojekt in Nordhessen hat anscheindend aus den Fehlern gelernt. Jetzt wird immerhain Glasfaser verlegt und auch beim Ausbau daran gedacht, dass die Komponenten für mehr Geschindigkeit ausgelegt sind, als aktuell angeboten wird.

Aktuell wirdl im ACO-Gebiet geprüft, ob ein Marktversagen vorliegt und ob dort neu ausgeschrieben werden kann. Ich sehe dem jetzt einfach einmal positiv entgegen und hoffe für die Betroffenen mal das Beste!

Grisu
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Nicht nur die Telekom macht in diesem Gebiet Probleme, auch ACO ist immer noch nicht in der Lage, eine vernünftige Verbindung zu liefern. So ist es ab 15 Uhr schlichtweg nicht mehr möglich zu telefonieren, da die Verbindung aufgrund mangelnder Kapazität vollkommen überlastet zu sein scheint. Ein Ausweichen auf das Handy im O2-Netz führt zu Verbindungsabbrüchen im Minutentakt! Hier ist klar derjenige im Vorteil, der sich mit seinem Handy im D1-Netz bewegt, da hier wenigstens noch störungsfrei telefoniert werden kann. HighTech-Standort Deutschland, ... da habe ich ja in Norwegen in der Einöde auf einem 1.300m hohen Gipfel bessere Kommunikationsmöglichkeiten (verifizierbar!). Es nimmt immer krassere Formen an ...

Kommentare

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