Strafen bis 50.000 Euro

Geldstrafe droht: Wasser darf nicht aus Flüssen und Bächen entnommen werden

Kreis Kassel. Die Entnahme von Wasser aus Flüssen und Bächen ist im Landkreis Kassel ab sofort verboten. Das teilte der Vize-Landrat Andreas Siebert mit.

Von dem Verbot bis auf weiteres ausgenommen sind die Flüsse Fulda und Weser. Ein Missachten des Verbots kann mit einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Das Verbot gilt auch für Personen, die eine Erlaubnis von der Wasserbehörde besitzen.

Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit mit hochsommerlichen Temperaturen haben sich flächendeckend sehr niedrige Wasserstände in den Gewässern des Landkreises eingestellt. Eine Änderung dieser Situation sei derzeit nicht absehbar, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch geringe Abflüsse und die starke Erwärmung des Wassers sei die Lebenssituation von Fischen und anderen Gewässerorganismen bereits schlecht. Sie werde insbesondere in kleineren Gewässern durch Wasserentnahmen weiter verschlechtert bis hin zur Gefahr des Absterbens.

Die Flüsse Fulda und Weser, die mit Wasser aus der Edertalsperre gespeist werden, sind von dem Verbot ausgeschlossen. 

Rubriklistenbild: © Pia Malmus

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