Kreuzung am Rande der Baunataler Innenstadt soll sicherer werden – Fertigsstellung Anfang 2013

Kreiselbau beginnt im September

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Zu groß und unübersichtlich: Die Kreuzung am Aldi-Markt am Rande der Baunataler Innenstadt. Links geht es auf der vierspurigen Friedrich-Ebert-Allee zum Einkaufszentrum, rechts in Richtung Parkstadion. Es kreuzen die Zufahrten zum Aldi (hinten rechts) und zur Langenbergwiese, von wo aus fotografiert wurde.

Baunatal. Voraussichtlich ab Mitte September wird in der Baunataler Innenstadt ein Kreisel gebaut. Die Friedrich-Ebert-Allee wird auf zwei Spuren verschmälert.

Er entsteht an der überdimensionierten, deshalb unübersichtlichen und gefahrenträchtigen Einmündung am Aldi-Markt, die durch die Zufahrt zu den Parkplätzen auf der Langenbergwiese längst zur Kreuzung geworden ist. Damit geht einher, dass die vierspurige Friedrich-Ebert-Allee auf zwei Fahrspuren verschmälert wird.

Eigentlich sollte der Bau des Kreisverkehrs früher beginnen. Doch der Start verzögert sich, weil die Planung überarbeitet werden musste. Was aus Sicht des Baunataler Rathauses einen erfreulichen Grund hat: Das Land Hessen signalisierte, das Projekt zu fördern. Die Hoffnung ist nun, dass Wiesbaden 30 Prozent der Kosten beisteuert.

Die Stadt rechnet mit 900.000 Euro und einer Bauzeit von vier Monaten, so dass der Kreisverkehr Anfang 2013 fertig sein könnte. Beim Land musste das Rathaus aber bereits eine Gesamtplanung für den Umbau der Friedrich-Ebert-Allee vorlegen. Der erste Teil umfasst den Bereich von der Einmündung der Rudolf-Diesel-Straße bis zum neuen Kreisel. Der zweite betrifft den weiteren Abschnitt bis zum Anschluss an Heinrich-Nordhoff-Straße und Kirchbaunaer Straße, für den bisher aber weder die Kosten noch der Zeitraum des Umbaus feststünden, sagt Bürgermeister Manfred Schaub.

Inseln und Zebrastreifen

Es geht um Verkehrssicherheit nicht zuletzt für Schulkinder, die hier die Ebert-Allee überqueren müssen. Deshalb sind rund um den Kreisel vier Verkehrsinseln mit Zebrastreifen vorgesehen. Theodor-Heuss-Schule, Stadtpark-Grundschule, Rundsporthalle, Musikschule und das geplante Polizeirevier „ordentlich anbinden und ansehnlich gestalten“, so lautet Schaub zufolge ein weiteres Ziel.

Zebrastreifen waren bislang in Baunatal nicht beliebt, weil Sicherheit vorgegaukelt werde, wie viele Kommunalpolitiker beklagten. Warum nun der Sinneswandel?

Der neue Kreisel entstehe in einem übersichtlichen Bereich, der von Autofahrern von weither einsehbar sei, argumentiert Schaub. Auch solle der innere Teil des Kreisverkehrs nicht höher als 60 bis 80 Zentimeter ausfallen, „dass man die Kinder auch sehen kann“.

Mehr Sicherheit für Schüler soll zudem die Bushaltestelle bringen, die an der Nordseite der Friedrich-Ebert-Allee zwischen Kreisel und Rudolf-Diesel-Straße vorgesehen ist. Kinder und Jugendliche müssen auf dem Weg zu den Schulen dann nicht mehr die Straßenseite wechseln.

An den Kreisel soll auch das neue Polizeirevier Südwest angeschlossen werden, das östlich der Musikschule entstehen wird. Es erhält darüber hinaus eine separate Alarmausfahrt auf die Friedrich-Ebert-Allee für Streifenwagen im Einsatz.

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