3,3 Millionen Euro für neue Fahrbahnen

Espenau/Fuldatal/Vellmar. Die Kreisstraße von Hohenkirchen nach Rothwesten soll grundlegend saniert werden, teilte Kreissprecher Harald Kühlborn mit. Bis Ende November bleibt die Verbindung deshalb gesperrt.

Im Zuge der Sanierung wird nicht nur die Fahrbahndecke erneuert, die schmale Straße wird auch auf das heute übliche Maß von 5,50 Metern verbreitert. Auch ein Wasserdurchlass auf halber Strecke wird ersetzt.

Laufen parallel: Die Bundesstraßen 7 und 83 zwischen Vellmar und Espenau

Rund eine Million Euro kostet die Sanierung der 1,5 Kilometer langen Strecke. Die Summe teilen sich der Landkreis Kassel und die zwei Gemeinden. Auf Fuldatal entfallen für den Bau eines 200 Meter langen Geh- und Radweges vom Ortsausgang Rothwesten bis zum Gut Winterbüren rund 87.000 Euro. Espenau muss für notwendige Kanalarbeiten 18.000 Euro berappen. Das Land Hessen unterstützt das Projekt mit knapp 665.000 Euro. Der Landkreis schultert rund 285.000 Euro.

Umleitung geplant

Die Umleitungsstrecke führt über die Kreisstraße von Hohenkirchen zur Landesstraße südlich von Holzhausen. Von dort führt der Weg weiter nach Rothwesten.

Eigentlich schon laufen sollten die Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße 7 / 83 zwischen Vellmar und Espenau. Der für Juni angepeilte Start musste jedoch aus Planungsgründen verschoben werden. Die Arbeiten sollen jedoch noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Dann wird die Asphaltdecke der Bundesstraße zwischen Niedervellmar ab dem Bereich Triftstraße bis hin zum Abzweig Espenau-Schäferberg erneuert.

Die Kosten für das fünf Kilometer lange Teilstück belaufen sich nach Auskunft von Horst Sinemus, Pressesprecher von Hessen Mobil, auf rund 2,3 Millionen Euro. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr über eine halbseitige Sperrung nur einspurig geführt. Messungen zur Vorbereitung der Bauarbeiten wurden kürzlich schon vorgenommen. Noch nicht endgültig entschieden ist, ob bei der Sanierung sogenannter Flüsterasphalt zur Lärmdämmumg auf die B 7 / 83 aufgetragen wird. Denn Anwohner klagen über einen erhöhten Lärmpegel, nachdem zwischen November 2008 und August 2009 die alten Leitplanken durch neue Gleitbetonwände ersetzt wurden.

Von Stefan Wewetzer

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