Ausstellung in der Heilandskirche in Altenritte mit fast 100 Exponaten – Besichtigung noch bis 6. Dezember

Krippe aus dem Margarinebecher

Weihnachtlich: Renate Stepke (von links), Gudrun Rauch und Pfarrerin Christiane Kupski von der Gemeinde der Heilandskirche in Altenritte zeigen die kleinste Krippe der Ausstellung. Fotos: Schippers

Baunatal. Fast 100 Krippen stehen derzeit in der Heilandskirche in Baunatal-Altenritte – darunter eine Klöppelkrippe und Exponate aus Peru und El Salvador. Interessierte können sich die Stücke noch bis Samstag, 6. Dezember, anschauen.

Sechs Jahre liegt die erste Ausstellung dieser Art in der Heilandskirche nun zurück. Damals konnte Gudrun Rauch 40 Krippen auftreiben. Die 72-Jährige hatte die Ausstellung aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Heilandskirche federführend initiiert und organisiert. Bis zu ihrem 70. Lebensjahr war Rauch im Kirchenvorstand, nun ist sie als Kirchenälteste in der Gemeinde aktiv.

In diesem Jahr ist es ihr gelungen 95 Krippen für die Ausstellung zu sammeln. Der größte Teil sind Leihgaben, einige aber auch Geschenke. Die meisten stammen von Baunataler Bürgern, manche aber auch aus dem weiteren Landkreis. Darunter befinden sich einige Raritäten. Eine geklöppelte Krippe beispielsweise. Drei Monate Arbeit habe ihre Besitzerin aus Großenritte darauf verwendet.

Auch eine Margarine-Krippe findet der Besucher. Deren Einzelteile gab es in den 1950er-Jahren als Zugabe zu den Margarinebechern der Firma Sanella. Ihre Besitzerin aus Altenbauna hat die Figuren damals gesammelt und die Krippe jetzt für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Die kleinste Krippe ist nur wenige Millimeter groß. Neben ihr liegt eine Lupe, denn ohne ist sie kaum zu sehen.

Zu jedem Ausstellungsstück haben Gudrun Rauch und ihre Helfer kleine Informationstafeln angefertigt, die nun neben den Krippen stehen und Auskunft geben über Herkunft und Geschichte des Exponats. Arrangiert sind die Krippen auf Schaltafeln, die ein Baustoffunternehmen zur Verfügung gestellt hat. „Mein Mann hat die Tafeln mit Schraubzwingen an den Kirchenbänken befestigt, damit nicht umkippen kann“, erzählt Gudrun Rauch. (nis)

Die Ausstellung ist noch bis Samstag, 6. Dezember, zu besichtigen. Sie ist täglich von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Lediglich am Samstag endet die Ausstellung bereits um 17 Uhr.

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