Stromnetze: Kommunen planen mit Eon-Konzern

Kritik der Linken an Kooperation

+
Marjana Schott

Kreis Kassel. Die linke Landtags- und Kreistagsabgeordnete Marjana Schott (Fuldabrück) hat die Pläne zur geplanten Kooperation der Kreiskommunen mit dem Eon-Konzern beim Betrieb der örtlichen Stromnetze kritisiert. Die Bevölkerung und auch die Mitglieder der Gemeindegremien seien über die Pläne gar nicht oder nur unzureichend informiert.

Nach den Erfahrungen von Stuttgart 21 und dem Atomausstieg wäre nach Schotts Meinung eine breite Bürgerbeteiligung zur Zusammenarbeit mit Eon, einem der größten Atomstromproduzenten, notwendig. „Leider bleibt aber die ernsthafte Debatte mit der Bevölkerung aus“, meint Marjana Schott.

„Besonders bedauerlich ist dieser Plan, da Wolfhagen in unserem Landkreis bundesweit eine Vorreiterrolle im Umsetzen alternativer Lösungen bietet.“ Die Netze gehörten in öffentliche Hand, fordert die Linken-Abgeordnete. (hog)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.