Gemeindevertreter moniert schlechten Service

Kritik an spätem Winterdienst

Fuldabrück. Seinem Ärger über den Winterdienst in Fuldabrück machte Bernd Brede (Grüne) in der Gemeindevertretersitzung Luft.

Die Mitarbeiter der Gemeinde würden den Räumdienst erst am späten Vormittag verrichten, während die Bürgersteige von den Anwohnern bereits frühmorgens sauber gekehrt seien.

Auch die Fahrzeuge für diesen Zweck sind laut Brede nicht für das Räumen des Schnees geeignet. Die Fahrzeuge seien zu klein. „Warum wurde kein Mehrzweckfahrzeug mit Wechsellader gekauft? Oder haben Sie keinen Fahrer mit Lkw-Führerschein?“

Ein weiteres Aufregerthema für Brede war der Service der Gemeinde. So nenne das Bauamt Bürgern bei Vermessungsarbeiten ein Büro, das auch für die Gemeinde tätig ist. „Bei dem Kostenvoranschlag musste ich mich auf den Hosenboden setzen“, sagte Brede. Nach eigenen Recherchen habe er ein weitaus günstigeres Angebot gefunden. Brede kritisierte, dass die Gemeinde das teuerste Vermessungsbüro beschäftige und vorschlage. „Wir befinden uns in einer freien Wirtschaft“, entgegnete Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD). „Dann nehmen Sie eben nicht das von der Gemeinde vorgeschlagene Büro.“ (pgr)

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