Abgeordneter Helmut Heiderich (CDU) zu Regionalplan Nordhessen: „Planung widerspricht geltendem EEG-Gesetz“

Kritik: Vorrangflächen für Windkraft viel zu groß

Helmut

Kreis Kassel. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich (Bad Hersfeld) hat die Verabschiedung des Regionalplans Energie durch die nordhessische Regionalversammlung kritisiert. Es seien viel zu viel Windvorrangflächen ausgewiesen worden, meint der nordhessische Abgeordnete. Die Planung „widerspricht eindeutig dem geltenden EEG-Gesetz und ist damit gesetzeswidrig“, so Heiderich in einer Pressemitteilung.

Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat hätten im Juni gemeinsam beschlossen, dass in Deutschland nur noch 2,5 Gigawatt an Windenergie pro Jahr zugebaut werden dürfe. Nach einer Studie des Bundesverbands der Windindustrie würden dafür nur 0,18 Prozent der Landesfläche benötigt. Die Regionalversammlung habe mit 2,2 Prozent der hessischen Landesfläche jetzt aber mehr als zehnmal so viel an Windvorrangflächen ausgewiesen.

Für Abstand von 2000 Metern

Das Land Hessen solle sich dem Beschluss von Bayern und Sachsen anschließen, für neue Windräder deren zehnfache Höhe als Abstand von der Wohnbebauung zu verlangen, fordert Heiderich. „Damit wäre die Belastung für die Bürger genommen und die laut EEG zugelassene Fläche trotzdem erreicht.“ In Hessen gilt ein Mindestabstand von Windrädern von 1000 Metern, in Bayern von 2000 Metern zur Wohnbebauung. (hog) Archivfoto: privat/nh

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