FSK Lohfelden bemängelt geplante Reparaturen: „Oberflächliches Flickwerk“

Kritik an Zustand von Sporthalle

Geehrt: Mitglieder der FSK Lohfelden wurden mit dem Ehrenbrief und der bronzenen Verdienstnadel des Vereins ausgezeichnet. Unser Bild zeigt von links Halil Cifci (Fußball), Sascha Rumpf (Leichtathletik), Christian Keppel (Fußball), Jürgen Hamann (Leichtathletik), Dirk Müller (Turnen), Karl-Ernst Horlebein (Tischtennis), Dr. Jürgen Kitzinger (Verdienstnadel, Tennis), Frank Müller (Turnen) und Michael Diehl (Verdienstnadel, Fußball). Fotos: Wohlgehagen

Lohfelden. Fast 2000 Mitglieder, sportliche Erfolge und ausreichend Geld in der Kasse – die Freie Sport- und Kulturgemeinde (FSK) Lohfelden präsentierte sich während der Jahreshauptversammlung in der Kulturhalle als ein gut geführter und wirtschaftlich gesunder Verein, dessen Arbeit sich sehen lassen kann.

Der Vorsitzende Bernd Hirdes dankte der Gemeinde Lohfelden und dem Landkreis Kassel für die kostenlose Überlassung der Sporteinrichtungen und den Sponsoren für ihre wirtschaftliche Unterstützung. Die Kasse des Hauptvereins ist mit 40 500 Euro gut gefüllt, obwohl im abgelaufenen Jahr 9400 Euro mehr ausgegeben als eingenommen wurden.

In den Abteilungen steht der Leistungsgedanke im Vordergrund, der Verein achtet aber auch auf ein Breitensportangebot. Das ging aus den Spartenberichten hervor. Jörg Wagenknecht freute sich für die Leichtathleten über die Sanierung der Wettkampfanlagen im Nordhessenstadion. Wenn alles fertig sei, werde man ein Sportfest ausrichten, sagte der Abteilungsleiter.

„Den sportlichen Erfolg haben wir besonders dem außerordentlichen Einsatz unserer 40 Trainer und Übungsleiter, aber auch den Mitgliedern zu danken, die ehrenamtliche Aufgaben übernehmen“, sagte Dr. Dieter Matthay, der den geldwerten Vorteil für die Gesellschaft aus dieser Arbeit mit jährlich 400 000 Euro bezifferte. Der Gemeinde Lohfelden sei die FSK dankbar, dass sie die finanziellen Zuwendungen trotz der Sparzwänge nicht gekürzt habe, sagte der stellvertretende Vorsitzende. Harsche Kritik übte Dr. Matthay am Zustand der kreiseigenen Sporthalle an der Söhre-Schule. „Noch werden dort Handballspiele angepfiffen“, aber der Hallenboden und die Deckenbeleuchtung würden nicht mehr den Anforderungen entsprechen, sagte Matthay, der die jetzt geplanten Reparaturen als „oberflächliches Flickwerk“ bezeichnete. (ppw)

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