Trainingszeit in Kasseler Halle weg: Mannschaften mussten abgemeldet werden

KSV-Eissportler haben Sorgen

Peter Dittmar

Baunatal. Die Eissportabteilung des KSV Baunatal hat Sorgen. Laut Chef Peter Dittmar hat die KEBG, Betreiber der Kasseler Eissporthalle, im Januar eine seit 31 Jahren bestehende Trainingszeit gekündigt, welche die Baunataler gemeinsam mit dem OSC Vellmar und Eiskunstläuferinnen genutzt hatten. So sei mangels Training nichts anderes übrig geblieben als die KSV-Mannschaften beim hessischen Eissportverband für die Saison abzumelden, berichtete der Abteilungsleiter in der Jahreshauptversammlung.

Begründung des Betreibers sei gewesen, so Dittmar: Die Zeit werde für Sponsorenhockey benötigt.

Dittmar bilanzierte ferner die Erfolge der zurückliegenden Saison: • Platz elf für den KSVer Sascha Wagner und die übrige hessische Jugendauswahlmannschaft U 23 bei den deutschen Titelkämpfen. • Platz fünf für das Team Erich Kuhn, Tobias Marx, Karsten und Sascha Wagner beim Hessenpokal.

• Erster Platz bei der hessischen Oberligameisterschaft und Aufstieg in die Bundesliga West, dann Platz 14 bei den bundesweiten Wettkämpfen und retour in die Oberliga.

Die Finanzlage der Abteilung – eine von 31 des 5700 Mitglieder starken KSV – sei zufriedenstellend, so Dittmar, der in einer Pressemitteilung die sparsame Haushaltsführung lobt. Dittmar und Kassierer Roland Marx wurden bestätigt. Da Anni Kuhn aus beruflichen Gründen nicht mehr angetreten war, übernahm Erich Kuhn das Amt des Vize- Abteilungsleiters.

Während der Jahreshauptversammlung wurden Roland und Timo Marx für 25-jährige Treue zum KSV Baunatal von Präsidentin Ursula Harms mit silbernen Vereinsehrennadeln ausgezeichnet. (ing)

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