Sabine und Uli Große eröffneten ihr „House of Arts“ in Niederkaufungen

Künstler starten durch

Kunst und Musik: Künstlerin Sabine Große (vorn) weihte die Galerie „House of Arts“ in ihrem Haus in Niederkaufungen ein. Mehrere Bands, die von ihrem Ehemann Uli Große betreut werden, zeigten ihr Können. Foto: S. Dilling

Kaufungen. Das Künstlerehepaar Uli und Sabine Große hat in Niederkaufugen eine Galerie, das House of Arts, eröffnet. In der Auestraße 3 stellt die Fotokünstlerin und Grafikerin Sabine Große die Stücke ihrer Werksreihen „Meeresschatten“ und „Bewohner Auestraße 3“ aus.

„Ich bin da angekommen, wo ich hinwollte“, sagte die Künstlerin beim Einweihungsfest, zu dem mehrere Dutzend Besucher kamen.

Ehemann Uli Große stand nicht nur zur Begrüßung auf der Bühne. Der Bassist, Berufsmusiker, Musiklehrer und Leiter etlicher Bands sorgte für die musikalische Unterhaltung am Nachmittag und Abend und unterstützte gleich mehrere Nachwuchsbands am Bass und als Sänger. Ein Highlight der Feier war der Auftritt eines Drum-Ensembles mit acht Schlagzeugen, die gleichzeitig spielten.

Kaufunger Künstlerfamilie

Auch die Kinder der Familie Große im besten Teenager-Alter tragen ihren Teil zu dem Kunstprojekt in der Auestraße 3 bei. Sohn Julian kommt ganz nach dem Vater, er spielt Gitarre und Schlagzeug. Tochter Henrike arbeitet mit ihrer Mutter bereits in der Künstlerwerkstatt.

Die Frage, ob ihre Kinder nach dem Vorbild der Eltern später eine Künstler- oder Musikerkarriere einschlagen sollen, verneint Sabine Große. „Ich hoffe, dass Julian und Henrike beruflich das machen werden, was ihnen Freude macht“, sagte sie. „Wenn das ein Job beim Finanzamt sein wird, ist das auch in Ordnung.“ Die Hauptsache sei, dass sie bei allem engagiert seien.

Für die Foto-Arbeiten, die sie den Besuchern in ihrem Kunsthaus zeigt, habe sich Sabine Große von Urlaubseindrücken inspirieren lassen. „Ich verwende das, was das Meer so anspült.“ Mit Hölzern, Muscheln und Algen aus der Nordsee seien die Kunstwerke der „Meeresschatten“-Reihe entstanden.

Durch unterschiedliche Belichtung der Hölzer, Muscheln und Algen auf Fotopapier entstanden abstrakte und bunte Formen.

Nicht nur im Urlaub an der Nordsee lässt sich Große inspirieren. „Im Alltag entdeckt man so viele interessante Dinge, wenn man mal genau hinsieht“, sagte sie.

Weitere Informationen: www.grosse-kunst.de

Von Sebastian Dilling

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