Schüler der EKS präsentierten ihren Eltern viele Aktionen um die drei Weltreligionen

Kulturelle Tänze und Symbole

Zeigten original jüdische Tracht: Rentje Kusserow (von links), Jasmin Franke, Kim Becker, Nick Ehrlich, Norina Niemeyer, Alina Eskuche und Lena Marie Winterhoff.

Baunatal. Welche Kleidung trägt ein Jude beim Gebet? Was unterscheidet eine Moschee von einer christlichen Kirche? Und wieso essen Muslime keine Gummibärchen? Mit diesen und noch vielen anderen Fragen rund um die Weltreligionen - Judentum, Christentum und Islam - beschäftigen sich die Schüler der Erich-Kästner-Schule (EKS) seit einigen Wochen. Am Donnerstag präsentierten die Jahrgänge sechs und sieben etwa 250 Gästen in der Aula eine Aufführung mit Gesang, Tanz und Theater.

Außerdem hatten sie eine Ausstellung mit Fotos, Bildern und zahlreichen Informationen über die verschiedenen Kulturen vorbereitet. Der Nachmittag war Teil des bundesweiten Wettbewerbs „Trialog der Kulturen und Religionen“ der Herbert-Quandt-Stiftung, an dem die EKS neben sechs anderen Schulen aus Hessen teilnimmt - 10 000 Euro bekommt die Schule, die mit ihrer Projektarbeit überzeugen kann.

Die Aufführungen vermittelten den Gästen sowohl einen Eindruck der Unterschiede als auch der Gemeinsamkeiten der Religionen. So zeigte etwa der Jahrgang sechs Malereien von Abraham - dem Stammvater aller drei Religionen - und erläuterte die Bedeutung der Bilder.

Typische Tänze

Außerdem führten die Schüler typische Tänze der Kulturen auf und zeigten mit der Tora (Bücher Mose), der Kippa (jüdische Kopfbedeckung) und der Menora (siebenarmiger Leuchter) original Utensilien der jüdischen Kultur. Bei Besichtigungen von unterschiedlichen Gotteshäusern in der Region hatten sich die Schüler mit vielen Sitten und Bräuchen vertraut gemacht.

„Wir haben dort interessante Menschen kennengelernt und gesehen, was sie machen und wie sie sich kleiden“, sagte Alina Eskuche (12). Besonders die Besichtigungen der Moscheen seien sehr eindrucksvoll gewesen, so die Schülerin. Jedes besuchte Gotteshaus, darunter auch die Christus-Erlöser Kirche (Altenbauna) sowie die Heilandskirche (Altenritte), wurde in einer kleinen Präsentation vorgestellt.

Von Carolin Hartung

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