Autohaus Klein baute Service-Bereich um: Kunden sollen weniger warten

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Reparaturhalle für Nutzfahrzeuge: Im vergangenen Sommer wurde der neue Arbeitsplatz für Lehrling Eric Sohns (links) und Kfz-Mechaniker Stefan Scholle geschaffen. Hier bauen sie einen neuen Motor in einen Transporter ein.

Fuldatal. Mit dem Umbau des Service-Bereiches schloss das Autohaus Hermann Klein jetzt seine geplanten Investitionen ab. In den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen seinen Betrieb in Ihringshausen vergrößert, neue Geschäftsfelder erschlossen, die Angebote erweitert und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Insgesamt wurden 570 000 Euro investiert, die Belegschaft wuchs von 100 auf 120 Mitarbeiter.

Im letzten Schritt, der ebenfalls der Standortsicherung diene, wie Geschäftsführer Jens-Uwe Klein sagt, wurde der Bereich zwischen Neuwagenhalle und Werkstatt neu geordnet. Kunden, die ein Ersatzteil benötigen, ihren Wagen zur Reparatur oder Inspektion bringen, kommen jetzt an den neuen Auto-Modellen vorbei zu einem Informationsschalter.

Daran schließt sich ein offener Bereich an mit acht Plätzen für Kundendienst-Annahme und zweien zur Koordination von Terminen. Diese wurden durch den Umbau räumlich von der Telefonzentrale und der Kasse getrennt.

All dies optimiere die Arbeitsabläufe und verringere die Wartezeiten der Kunden, betont Geschäftsführer Jürgen Klein. Da alles offen sei, können die Autobesitzer schneller an einen freien Mitarbeiter vermittelt werden. Oder der Kunde, der bereits einen Termin vereinbart habe, gehe gleich zu seinem Ansprechpartner des Kundendienstes.

Der Seiteneingang wurde geschlossen. Dort entstand ein zusätzliches Büro. Damit habe man auch einen Gefahrenpunkt beseitigt, sagt Jürgen Klein. Denn wer an der Seite aus dem Gebäude auf den Parkplatz ging, „lief direkt vor den Eingang der Dialog-Annahme mit entsprechendem Autoverkehr“.

Der Außenbereich wurde übrigens mit Markierungen neu geordnet. Dort finden 100 Fahrzeuge einen Parkplatz. Insgesamt wurden im letzten Schritt 70 000 Euro investiert.

Begonnen hatte die Firma Klein die Standortsicherung im Januar 2008, als man den Pannendienst im Verbund der Assistance-Partner mit über 100 Versicherungen für Kassel und Umgebung übernahm. Neue Mitarbeiter wurden eingestellt, fünf Bergungs-, Abschlepp- und Service-Fahrzeuge für insgesamt 300 000 Euro angeschafft.

Im Frühjahr 2008 kaufte der Familienbetrieb das Gelände der ehemaligen Firma Sonntag gegenüber dem Hauptsitz. Dort wurden vorhandene Hallen als Stellplatz für geborgene Fahrzeuge genutzt beziehungsweise umgebaut, um Reifen zu lagern. Im Sommer 2010 wurde auf dem Erweiterungsgelände eine neue Reparaturhalle für Nutzfahrzeuge errichtet. Die Erweiterung samt Hallenneubau schlug mit einer Summe von 200 000 Euro zu Buche.

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