Öffentliches Spielfeld für Fußball, Handball und Hockey im Stadtpark hat 47 000 Euro gekostet

Einweihung von Kunstrasenplatz am Jugendzentrum Second-Home

Sie testeten den Platz als Erste: Acuin Geleijn (von links) und Remko Pepercamp aus Utrecht zeigten, wie geschickt sie mit Kopfbällen umgehen können. Foto: Dilling

Baunatal. Die Hartplätze am Jugendzentrum Second-Home sind als Spielfelder sehr beliebt und werden gut genutzt. Doch sie haben ein Handicap, das sich vor allem beim wechselhaften Wetter dieses Sommers bemerkbar macht: Ein paar Tropfen Regen genügen, um den Kunststoffbelag glitschig werden zu lassen.

Das sagt Karl Stock, Leiter des Baunataler Bauhofs. Bei Regen sei das Bespielen der Spielfelder gefährlich. Deshalb hat die Stadt einen der sogenannten Gummiplätze in einen Kunstrasenplatz umgebaut, als das alte Spielfeld sanierungsbedürftig wurde. Er ist bei jedem Wetter bespielbar. Am Wochenende gab Bürgermeister Manfred Schaub den Platz mit einem Schnitt durch das Absperrband frei. Fußballer aus dem holländischen Utrecht, die am VO-Cup-Fußballturnier teilnahmen, waren die Ersten, die den neuen Belag ausprobierten.

Damit ist die Renovierung des gesamten öffentlichen Spielgeländes am „Second Home“ abgeschlossen. Neben Fußballern, Handballern und Hockeyspielern können sich dort auch Basketball-Fans unter den Körben tummeln.

47 000 Euro hat der Umbau nach Angaben von Stock gekostet. Die Stadt hat Geld gespart, weil bereits der Kunststoffplatz über eine wasserdurchlässige Schicht verfügte. Deshalb musste keine Dränage verlegt werden. Der Kunstrasen ist schwimmend verlegt und mit Sand beschwert worden, damit er keine Falten werfen kann.

Entzerrung

„Der Platz wird für eine richtige Entzerrung sorgen“, sagte Bürgermeister Schaub bei der Einweihung. Das öffentliche Spielfeld soll für Entspannung bei den knappen Trainingszeiten der Baunataler Vereine sorgen. Handballer, Fußballer und Hockeyspieler können den Kunstrasenplatz nutzen. In den Abendstunden könnten sie dort trainieren, sagte Stock. Und beim nächsten VO-Cup könnten vielleicht noch vier Mannschaften mehr eingeladen werden, meinte Bürgermeister Schaub.

Weitere Plätze

Wenn der Platz gut angenommen wird, werde man überlegen, in den nächsten Jahren auch in den anderen Stadtteilen solche Plätze zu bauen. Das würde auch die Sporthallen entlasten, um deren Trainingszeiten sich alle Vereine reißen. Denn auf dem Kunstrasenplatz kann auch im Winter gespielt werden. (pdi)

Von Peter Dilling

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